Informationsaustausch mit dem Bürgermeister

Veröffentlicht am 14.07.2025 in Allgemein

Auf Einladung des Bürgermeisters trafen sich die Ortsvereinsvorsitzenden der SPD Großenritte, Dagmar Leise und Robert Szeltner mit Henry Richter zu einem Erfahrungsaustausch. Begleitet wurden sie von Stadtrat Dittmar.

In dem offenen, ausgesprochen sachbezogenen, knapp einstündigen Gespräch ging es vorwiegend um Verkehrsthemen und den Wunsch nach Ergänzung der Nahversorgung mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs.

Während bei der Nahversorgung noch einige (externe) Hürden zu überwinden sein werden, konnte bei den Verkehrsthemen überwiegend Übereinstimmung erzielt werden. In den meisten angesprochenen Dingen könnte der Bürgermeister in seiner Funktion als Untere Polizeibehörde eigenverantwortlich und abschließend handeln.

So dankte der Ortsverein dafür, dass nach Rückfrage zum Sachstand, die von Bürgermeisterin Strube vorbereitete Geschwindigkeitsbegrenzung in der unteren Elgershäuser Straße und der Besser Straße durch die Großenritter SPD sofort umgesetzt wurde. Diese hat sich seitdem bewährt und den Streckenabschnitt sicherer gemacht. Die Besser Straße zwischen Niedensteiner Straße und Ortsausgang steht unter Vorbehalt. Wenn sie sich die provisorische Lösung bewährt, sollen die aufgestellten Schilder dauerhaft angebracht werden.

In den ersten Tagen hatten sich Anwohner noch nicht orientiert, wo sie ihre Fahrzeuge parken konnten. Die Straße wirkte wie abgeräumt und es wurde schnell, häufig zu schnell gefahren. Es kam für Anwohner und Fußgänger zu gefährlichen Situationen beim Fahren aus den Grundstücken heraus oder beim Überqueren der Fahrbahn. Diese freie Fahrt hat sich also ausdrücklich nicht bewährt.

Seit dem Beginn des Modells ist aber auch nicht mehr zu beobachten, dass Fahrzeuge im Gegenverkehr nicht vorankamen oder sich gegenseitig blockierten, weil die Lücken zwischen geparkten Fahrzeugen zu kurz waren. Dieses Konzept scheint daher ein guter Kompromiss zwischen Vorankommen und Verbesserung der Sicherheit für Anwohner zu sein. Eventuell muss man die Enden der Parkbereiche und Parkverbote ein wenig verändern, doch im Grunde hat es sich bewährt.

Die SPD sieht einer Bürgerinformation und der anschließenden Dauerlösung entgegen. Sie bietet aber ausdrücklich an, wie schon bei der Gänsefeldstraße durch Haustürbefragungen die Meinung der Anwohner aufzunehmen, zu dokumentieren und den zuständigen Stellen zuzuleiten.

Der Schulweg zur Langenbergschule in Bereich des Trineweges ist nachweislich durch den von uns angeregten „evo-Flash“ sicherer geworden. Die Reduzierung auf Tempo 30 im Zuge der Umleitung wegen Baumaßnahmen in der Niedensteiner Straße tut ein Übriges, den I-Pünktchen einen sichereren Schulanfang zu schaffen. Die Reduzierung sollte grundsätzlich beibehalten werden.

Der Ortsverein hat darüber hinaus weitere Hinweise zur Absicherung des Schulweges erhalten und diese dem Bürgermeister, zusammen mit ersten groben Ideen, vorgestellt. Es wurde vereinbart, dass der Ortsverein diese ausarbeitet und dem Bürgermeister zuleitet.

Wir wollen Anwohner und interessierte Bürger im Rahmen des diesjährigen Stadtteilrundganges an der Lösungsfindung beteiligen. Daher werden von uns die Probleme und möglichen Lösungen in den Baunataler Nachrichten vorgestellt und nach Einladung der Stadt-Spitze an Ort und Stelle beraten werden.