Der SPD-Ortsvereinsvorstand hat sich in seiner letzten Sitzung auch mit der künftigen Form des Ortsmitteilungsblättchens befasst. Ausgang war ein einstimmiger Beschluss der Stadtverordneten aller Fraktionen, ein attraktives „Zukunftsmodell für das Baunataler Mitteilungsorgan als Ersatz für das Konzept der Baunataler Nachrichten“ auszuschreiben. Dabei soll die gedruckte Form und deren haushaltsdeckende Verteilung ausdrücklich beibehalten werden. Gleichzeitig sollte aber ein Zugang für jüngere Baunataler und deren aktive Einbindung geschaffen werden.
Aus eigenem Antrieb hat der Bürgermeister fast ein Vierteljahr nach dem Auftrag der Stadtverordneten eine Umfrage zu Form und Inhalt der Baunataler Nachrichten gestartet. Deren Ergebnis wurde letzte Woche veröffentlicht. Die veröffentlichten Grafiken spiegeln nur einen kleinen Teil der Fragen aus der Umfrage des Bürgermeisters wider. Wie die Teilnehmer über die übrigen Fragen denken, liegt dem Ortsverein nicht vor. Die bekannt gemachten Antworten beweisen die Akzeptanz der Baunataler Nachrichten. Dies ist erfreulich und stimmt hoffnungsfroh. Dennoch ist die Umfrage nicht wirklich zielführend.
Die Zielgruppe für einen reformierten Nachfolger hat an der Abstimmung nicht teilnehmen können. Die jüngeren Generationen, die Informationen digital konsumieren, lesen die BN nach eigenen Angaben überhaupt nicht und wissen nichts von einer Befragung. Sie hätten sich, auf den Auftrag der Stadtverordneten angesprochen, tatsächlich schon länger ein modernes, digitales Format gewünscht.
Da der aktuelle Vertrag über Produktion und Verteilung der Baunataler Nachrichten Ende des kommenden Monats ausläuft, ist der Ortsverein gespannt auf das Ergebnis der Ausschreibung, zugleich aber auch besorgt, dass so kurz vor dem Vertragsende noch keine Informationen über das Zukunftsmodell und den Nachfolger der Baunataler Nachrichten vorliegen. Wir bleiben gespannt!