05.06.2026 in Allgemein

Tradition, Wetterglück und Spitzenklasse: 43. Fronleichnamsfahrt der SPD Baunatal-Großenritte wird zum Volltreffer

 

Dass die traditionelle Fronleichnamsfahrt des SPD-Ortsvereins Großenritte eine echte Institution ist, zeigt sich meist schon bei der Rückfahrt: Viele der 50 Teilnehmer buchten bereits im Bus „blind“ ihre Plätze für das kommende Jahr. Neben langjährigen Stammgästen lockte der diesjährige Ausflug in den Harz auch zahlreiche Freunde an, die vom hervorragenden Ruf der Fahrt gehört hatten. Sie alle wurden nicht enttäuscht – im Gegenteil: Die 43. Auflage setzte in Sachen Organisation, Inklusion und Kulinarik erneut Maßstäbe.

Mit der „Eder-Perle“ zum Wetterglück im Harz

Pünktlich um 7:45 Uhr startete die Reisegruppe in Großenritte im komfortablen Reisebus der „Eder-Perle“ im Auftrag des heimischen Unternehmens "Scherb-Reisen". Während es in Baunatal regnete und auch die Wetterberichte für den Harz nichts Gutes verhießen, schien der „Wettergott“ an diesem Tag Genosse zu sein: Im Harz fielen lediglich ein paar vereinzelte Tropfen, die das Aufspannen eines Schirms gar nicht erst nötig machten – stattdessen zeigte sich immer wieder die Sonne.

Über die Autobahn und durch die malerischen Vorläufer des Harzes führte die Route zum ersten Etappenziel nach Bad Harzburg. Mit der geschlossenen Burgberg-Seilbahn schwebte die Gruppe hinauf auf den Großen Burgberg. Oben angekommen, genossen die Baunataler den herrlichen Fernblick und erkundeten die mittelalterliche Burgruine. Bei der Rückkehr ins Tal bewiesen die Organisatoren Weitsicht: Statt der einzeln hängenden „Baum-Schwebebahn“ (siehe unten), die eher an ein sanftes Spielplatz-Vergnügen erinnert, nutzte die Gruppe geschlossen die komfortable Seilbahn für den gemeinsamen, sicheren Abstieg.

Kultur und Barrierefreiheit in Goslar

Per Reisebus ging es weiter nach Goslar – eine Stadt, die in ihrer über 1100-jährigen Geschichte eine lange Blütezeit erlebte, deren Spuren bis heute das Stadtbild prägen. Hier wartete das nächste Highlight: Gleich zwei professionelle Guides des städtischen Tourist-Services führten die Gruppe anderthalb Stunden lang durch die historische Kaiserstadt. Die Route war bewusst so vorausschauend gewählt, dass auch Teilnehmer mit Rollatoren problemlos und ohne Überforderung Schritt halten konnten. Nach der Führung blieb ausreichend Zeit, die Altstadt auf eigene Faust weiter zu erkunden.

Ein kulinarisches „Betriebsgeheimnis“ zum Finale

Den absoluten Höhepunkt hob sich der Tag jedoch für den Abschluss auf. Im Vorfeld strategisch klug angemeldet, kehrte die 50-köpfige Reisegruppe in einem regionalen Landgasthof ein. Was dort geleistet wurde, glich einer gastronomischen Meisterleistung auf Sternen-Niveau.

Obwohl die Gäste komplett à la carte bestellten, servierte die Küche die Gerichte Schlag auf Schlag. Ob zentimeterdicke, traumhaft saftige XXL-Schnitzel mit erstklassig krossen Pommes, perfekt mürbe, fünf Zentimeter dicke Filets mit Röstis oder hausgemachte Sülze mit knusprigen Bratkartoffeln – die handwerkliche Präzision begeisterte restlos. Abgerundet wurde das Essen von riesigen, abwechslungsreichen Salattellern, die mit frischem Apfel-Stiften, einem breiten Blattsalat-Mix, einschließlich Rucola und einem meisterhaften Schmand-Dressing überzeugten. Der Küchenchef freute sich über das überwältigende Lob der Gruppe, hüllte sich bei seinen Kniffen zur Fleischgarung aber lächelnd in ein „Betriebsgeheimnis“.

Perfekte Planung zahlt sich aus

Dass der Tag so reibungslos verlief, war kein Zufall. Der Ortsvereinsvorsitzende und Baunataler Magistratsmitglied Robert Szeltner hatte die Fahrt gemeinsam mit Co-Organisator Helmut Koch akribisch vorbereitet. Die beiden hatten die gesamte Strecke vorab sogar bei einer Probefahrt getestet – negative Überraschungen waren somit ausgeschlossen.

Dank dieser exzellenten Planung schlug das unschlagbare Gesamtpaket aus Busfahrt, Führungen, Eintritten und dem Spitzenmenü mit gerade einmal 59 Euro pro Person zu Buche. „Dieser Ausflug wird nur schwer zu toppen sein“, bilanzierte die Reisegruppe glücklich auf der Heimfahrt. Die Vorfreude auf Fronleichnam 2027 ist jedenfalls jetzt schon riesengroß.

24.04.2026 in Allgemein

Fronleichnam 2026 steht an

 

12.03.2026 in Presse

Pakt für den Ganztag verlässlich gestalten – Übergangslösung für Großenritte im Blick

 

Pressemitteilung

SPD-Fraktion Baunatal und SPD-Ortsverein Großenritte

Pakt für den Ganztag verlässlich gestalten – Übergangslösung für Großenritte im Blick

Mit dem kommenden Schuljahr tritt bundesweit der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder in Kraft. Jedes Kind hat künftig Anspruch auf mindestens acht Stunden Betreuung pro Schultag sowie auf eine Ferienbetreuung mit bis zu vier Schließwochen im Jahr.

Über den Stand der Vorbereitungen haben sich Vertreter der SPD-Fraktion und des SPD-Ortsvereins Großenritte im Gespräch mit dem für Bildung zuständigen Ersten Stadtrat Daniel Jung informiert.

Die Stadt Baunatal hat frühzeitig reagiert. Auf Grundlage eines einstimmigen Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung wurde allen Grundschulen der Beitritt zum „Pakt für den Ganztag“ angeboten. Dieses Modell sieht eine enge Kooperation zwischen Land, Kommune und Schule vor, bei der die Stadt Baunatal die Trägerschaft der Betreuung übernimmt und eigene Ressourcen einbringt.

Zwei Baunataler Grundschulen – die Grundschule am Stadtpark und die Brüder-Grimm-Schule in Rengershausen – haben sich bereits für dieses Modell entschieden. Dort laufen derzeit die Vorbereitungen für den Start des Ganztagsangebots im Sommer.

Besondere Situation an der Langenbergschule

Eine besondere Ausgangslage besteht an der Langenbergschule in Großenritte. Die Schule hat sich zunächst entschieden, die Ganztagsbetreuung eigenständig im sogenannten Profil 1 zu organisieren. In diesem Modell ist die Kommune nicht Träger des Ganztagsangebots.

Für die Stadt bedeutet dies, dass die bisherigen Hortstrukturen perspektivisch zurückgeführt werden müssten, um Doppelstrukturen zu vermeiden. Ergänzende Betreuungsangebote über den gesetzlichen Mindestanspruch hinaus – etwa bis 17 Uhr – können weiterhin durch die Stadt organisiert werden.

Inzwischen hat sich die Schulleitung jedoch an die Stadt gewandt, da nach aktueller Einschätzung der gesamte Betreuungsbedarf allein nicht abgedeckt werden kann. Eine Bedarfsabfrage deutet darauf hin, dass rund 80 zusätzliche Betreuungsplätze erforderlich sein könnten. Zudem wäre die Ferienbetreuung nach derzeitiger Planung zunächst nur für Erstklässler gesichert, während Kinder der Jahrgänge 2 bis 4 schlechter gestellt wären.

Übergangslösung im Astrid-Lindgren-Haus

Vor diesem Hintergrund spricht sich die SPD für eine Übergangslösung aus. Der bestehende Hort im Astrid-Lindgren-Haus in Großenritte könnte zunächst weitergeführt werden. Mit zwei Hortgruppen und zwei altersübergreifenden Familiengruppen ließe sich der zusätzlich erkennbare Bedarf abdecken und gleichzeitig qualifiziertes Fachpersonal sichern.

„Unser Ziel ist eine gute Bildung und verlässliche Betreuung für alle Kinder in Baunatal. Gleichzeitig müssen wir verantwortungsvoll mit öffentlichen Mitteln umgehen und faire Strukturen an allen Schulstandorten gewährleisten“, betont SPD-Fraktionsvorsitzender Udo Rodenberg.

Perspektive: gemeinsamer Weg in den Ganztag

Aus Sicht der SPD kann eine Übergangslösung jedoch nur funktionieren, wenn gleichzeitig eine klare Perspektive besteht. Voraussetzung sei daher, dass die Langenbergschule den Weg in den Pakt für den Ganztag gemeinsam mit der Stadt verbindlich einschlagen will.

Die befristete Weiterführung des Hortangebots im Astrid-Lindgren-Haus könnte damit eine Brücke schlagen: zur Sicherstellung der Betreuung für Familien, zur Sicherung des Fachpersonals und zur schrittweisen Angleichung der Strukturen an allen Grundschulen in Baunatal.

„Die SPD setzt sich dafür ein, gemeinsam mit Schule, Verwaltung und allen Beteiligten eine tragfähige Lösung im Sinne der Kinder und Familien zu entwickeln“, erklärt der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Großenritte, Robert Szeltner.

01.03.2026 in Allgemein

Kommen wir ins Gespräch

 

 

23.02.2026 in Kommunalpolitik

Unsere Kandidatin aus Großenritte: Dagmar Leise