06.12.2019 in Kommunalpolitik

Auswertung der Verkehrszählung im Trineweg liegt vor

 

Vom 18. September bis zum 2. Oktober hat die Stadt Baunatal im Trineweg die Anzahl der durchfahrenden PKW gezählt und die gefahrene Geschwindigkeit gemessen. Wie der Erste Stadtrat Daniel Jung in einer öffentlichen Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses berichtete, wurden im Schnitt pro Tag mehr als 1.400 Fahrzeuge Richtung Elgershäuser Straße und mehr als 1.200 Fahrzeuge Richtung Chattenstraße gezählt.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag knapp über 30 km/h Stunde und innerhalb der Toleranzgrenze für die Ahndung von Geschwindigkeitsüberschreitungen. Doch 15 Prozent der Fahrer fuhren schneller als 40 km/h, wobei ein Fahreug mit 80 km/h "bergab" und 90 km/h "bergauf" gemessen wurde. Als Folge werden künftig verstärkt verdeckte Geschwindigkeitsmessungen mit konsequenter Ahndung von Verstößen durchgeführt.

Der SPD-Ortsverein hat darüber hinaus konkrete Vorschläge für Maßnahmen zur Reduzierung des Verkehrs und des Fahrtempos gemacht. Die Stadt wird zusammen mit den betroffenen Bürgern über Lösungsmöglichkeiten bei einer Bürgerinformation beraten. Ein Termin steht noch nicht fest.

06.12.2019 in Ortsverein

Sitzung des Ortsvereinsvorstandes am 19. Dezember 2019

 

Die nächste Sitzung des SPD-Ortsvereinsvorstandes Großenritte findet am Donnerstag, 19. Dezember ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Großenritte, Grüner Weg, statt.

Der Vorstand wird sich mit aktuellen Themen der Kommunalpolitik in Großenritte und der Vorbereitung des Neujahresempfanges beschäftigen. Die Einladung mit Tagesordnung geht den Vorstandsmitgliedern unmittelbar zu.

Die Situng ist für Mitglieder der SPD Großenritte öffentlich.

09.09.2019 in Bundespolitik

Bewerber zum SPD-Bundesvorsitz stellen sich in Baunatal vor

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

aus der Tagespresse oder persönlicher Email wissen Sie, dass der neue Bundesvorstand der SPD in einer Mitgliederabstimmung gewählt werden soll. Mehrere Paare aus je einem Genossen und einer Genossin haben sich für diese Aufgabe beworben. Einige davon werden Sie kennen, andere können Ihnen unbekannt sein. Damit Sie wissen, wen Sie wählen wollen, stellen sich alle Bewerber in einer Regionalkonferenz des SPD-Bezirks Hessen-Nord am Montag, 16. September 2019 in der Baunataler Stadthalle vor:

Bitte zwingend anmelden unter folgendem Link:
https://www.spd-hessen-nord.de/regionalkonferenz-16-09-2019-baunatal/

 

23.08.2019 in Ortsverein

Verkehrssituation im Trineweg

 
Darum geht es (Copyright: Google Maps)

Der Ortsvereins-Vorstand beriet sich erneut zur Situation im Trineweg.

Die GRÜNEN haben Bürgerklagen über zu schnell fahrende Fahrzeuge im Großenritter Trineweg aufgegriffen und zusammen mit der HNA in die Öffentlichkeit gebracht. Darüber hinaus haben Sie einen darauf bezogenen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung im August 2019 eingebracht. Das ist ihr gutes Recht und grundsätzlich in Ordnung, hätten Sie nicht den Vorwurf erhoben, der SPD wären diese Anliegen egal. Dabei blenden sie aus, dass der Ortsverein Großenritte dieses Anliegen schon sein Jahren betreibt und dabei wesentliche Verbesserungen erreicht hat.

Im März 2017 wurde der Vorstand des SPD-Ortsvereins bei einer der regelmäßigen Ortsbegehungen auf Missstände in der Chattenstraße angesprochen. Trotz Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h würden viele Fahrzeuglenker erheblich schneller fahren und dabei Schul- und Kindergartenkinder gefährden. Der Ortsverein konnte erreichen, dass eine Verkehrszählung und Geschwindigkeitsmessung an mehreren Tagen erfolgte. Dabei bestätigte sich, dass die Geschwindigkeitsbeschränkung vielfach missachtet wurde, aber "im Rahmen des zu Erwartenden". Dennoch wurde noch in 2017 ein gemeinsamer Termin für eine Verkehrsschau mit dem Bürgermeister als Ortspolizeibehörde, der Polizei und Anwohnern angesetzt. Verschiedene Ansätze wurden vorgebracht aber polizeilich als nicht dringend erforderlich eingestuft. Der Ansatz einer konsequenten Rechts-vor-Links Verkehrsführung wurde vom Träger der Stadtbuslinie als kritisch eingestuft. Das konnte den SPD-Ortsverein nicht überzeugen und er gab sich damit nicht zufrieden.

Auch sprach sich der SPD-Ortsverein dafür aus, das Parken an der Straße nicht weiter einzuschränken, sondern gerade durch wechselseitiges Parken eine Situation zu schaffen, die Aufmerksamkeit vom Autofahrer erfordert.

Ostern 2017 war es dann soweit: Die Vorfahrtstraße wurde bis auf einen wenige Meter langen Bereich (abknickende Vorfahrt) abgebaut und  Rechts vor Links eingeführt. Die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen ist daher zurückgegangen.

Leider konnte für den Trineweg nichts Vergleichbares umgesetzt werden. Zwischen Holzweg und Elgershäuser Straße hat dieser keine Einmündungen von rechts. Verkehrsberuhigende Einbauten (Bäume, Planzbereiche) sind ebenso nicht vorhanden.

Der SPD-Ortsverein forderte daher in 2018:

  • Auch für die Einmündung "Weißes Feld" und den "Holzweg" Rechts vor Links einzuführen
  • Wechselseitiges Parken im Trineweg einzurichten und in Kombination hierzu
  • Fahrbahnmarkierungen auf der Fahrbahn anzubringen und die identifizierten Parkflächen quasi mit Konturen aufzuzeichnen. Solche Markierungen verhindern i.d.R. das Parken direkt vor dem Einmündungsbereich und gestalten die ganze Verkehrssituation wesentlich übersichtlicher.

Leider kam es nicht dazu, diese Vorschläge umzusetzen. Vorher sollte noch das Ende der Sperrung der Straße "unter den Linden" abgewartet und eine neue Verkehrszählung mit Geschwindigkeitsmessung vorgenommen werden. 

Die Entscheidung liegt ausschließlich in der Kompetenz der Bürgermeisterin als Ortspolizeibehörde. Diese Entscheidung war für Herbst 2019 nach dem Ergebnis der Zählung und Messung geplant.

Wie eingangs erklärt, handeln die GRÜNEN in der Sache legitim und im Gleichklang mit dem SPD-Ortsverein. Lediglich der Vorwurf der Untätigkeit ist zurückzuweisen.

19.08.2019 in Allgemein

Elektroauto-Ausfahrt: "Benzingespräche" mal anders

 
Zehn Elektroautos bei der Ausfahrt der Stadt Baunatal mit E-Autos mit Fahrern und Beifahrern

Die Stadt Baunatal und die Gemeinde Ahnatal hatten zu einer gemeinsamen Ausfahrt mit Elektroautos eingeladen. Von den Startpunkten in Baunatal und Ahnatal ging es nahezu lautlos (die neueren Modelle haben einen Soundgenerator, damit Fußgänger sie hören könne) zunächst zum gemeinsamen Treffpunkt nach Habichtswald-Ehlen und dann weiter nach Wolfhagen. Dort war der Wolfhager Energieweg (mit Stationen rund um Stromgewinnung und -Nutzung) das eigentliche Ziel. Gleichzeitig war es auch die letzte Fahrt mit dem Carsharing Golf, jenem Auto, mit dem jeder interessierte Bürger kostenlos seine eigenen Erfahrungen mit einem E-Mobil machen konnte: reservieren - losfahren.

 

Insgesamt 10 Elektroautos nahmen an dem Ausflug teil. Darunter waren drei Volkswagen, deren Bodengruppe mit Antriebsstrang in Baunatal montiert wurde. Einer davon, ein goldfarbener VW e-up!, gehört dem Großenritter SPD-Stadtverordneten Arnold Dittmar. Über seine Erfahrungen siehe den nachstehenden Artikel.

 

Wie immer, wenn Männer zusammen kommen, wird über Autos geredet. So war es auch bei der Elektroauto-Ausfahrt.

  1. Wie lang war die längste Fahrt, die man elektrisch unternommen hat?
  2. Wo wird das Auto geladen?
  3. Wer hatte schon mal Probleme?

Interessant war, dass Probleme eigentlich nur durch Ladesäulen aufgetreten sind, die durch andere Elektroautos blockiert waren. Es scheint einige wenige E-Mobilisten zu geben, die Ladepunkte über Stunden blockieren, obwohl der Ladevorgang beendet ist und dadurch andere aussperren. Etwas mehr gegenseitige Rücksichtnahme würde auch dieses Problem gar nicht erst entstehen lassen.

 

Interessant ist auch, dass die Kosten pro 100 Kilometer zwischen knapp 1,14 Euro und rund 3 Euro liegen, je nachdem, ob man Strom von eigenen Solarzellen oder nur aus dem normalen Stromnetz bezieht. Die Stromanbieter bieten bei getrenntem Zähler für die Ladesteckdosen auch günstige Tarife an, weshalb die drei Euro tatsächlich leicht zu unterschreiten sind.

 

Wegen Strommangel liegengeblieben ist noch keiner, trotz langer Fahrten über viele hundert Kilometer am Stück. Von den Ausflugsteilnehmern kennt auch keiner einen, dem das schon einmal passiert ist, obwohl einige Teile einer großen deutschen Community von Enthusiasten sind. Zaungästen konnte daher diese Angst aus voller Überzeugung heraus genommen werden.