05.07.2021 in Allgemein

Langjähriger Ortsvereinsvorsitzender ist Ehrenstadtrat

 
Karl-Hermann Herbst, langjähriger Ortsvereinsvorsitzender

Die Stadtverordnetenversammlung hat am Montag verdiente ausgeschiedene Mandatsträger geehrt. Einer von ihnen ist Karl-Hermann Herbst.

Zehn Jahre war er Mitglied der Stadtverordnetenfraktion und weitere zehn Jahre gehörte er als Ehrenamtlicher Stadtrat dem Magistrat an. In dieser Zeit hat er sich um Baunatal verdient gemacht. Konfliktscheu war er dabei nie.

Die Wirtschaftsregion Baunatal weiter auszubauen, die Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen, waren ihm die wichtigsten Anliegen. Selbst beim Volkswagenwerk beschäftigt, wusste er wovon er sprach und wie das Herz der Arbeiter und Angestellten schlägt.

Noch stärkere Fußabdrücke hat er in Großenritte hinterlassen. Den SPD-Ortsverein hat er als Ortsvereinsvorsitzender  in die 2000er Jahre geführt. In seinem Ortsverein hat er gute, starke Mitstreiter um sich versammelt und angeführt. Corona hat ihm in den letzten Jahren Knüppel zwischen die Beine geworfen. Dennoch ist seine Erfolgsbilanz beachtlich! Großenritte wurde und blieb mit geringem Abstand hinter Altenbauna der mitgliederstärkste Ortsteil in Baunatal.

Der Zusammenhalt der SPD-Mitglieder ist ihm wichtig, ebenso der direkte Austausch der Mandatsträger mit den Mitgliedern. Unvergessen sind die maßgebend von ihm und Helmut Koch geplanten und durchgeführten 39 Fronleichnamsfahrten. Ausgerechnet die vierzigste Jubiläumsfahrt fiel zweimal dem Corona-Virus zum Opfer.

Gesundheitlich angeschlagen hat sich Karl-Hermann in diesem Jahr aus der aktiven Politik verabschiedet. Wegen der schon angesprochenen Beschränkungen durch das Corona-Virus konnte ihm sein Ortsverein bisher seine Dankbarkeit nach dem Ausscheiden aus seinen Funktionen nicht angemessen zeigen. Das wird noch nachgeholt. Der SPD-Ortsverein ist dankbar und stolz auf Karl-Hermanns Wirken! Wir gratulieren ihm zu seinem Ehrentitel!

04.07.2021 in Allgemein

Podcast der SPD-Fraktion, Folge 6: Tschüss Doppelhaushalt

 
Ausriss aus der HNA Kassel-Süd

Der Podcast der SPD-Fraktion Baunatal beschäftigt sich in seiner sechsten Folge mit dem anstehenden Wechsel an der Spitze des Bürgermeisteramts, dem Aufreger der Woche und den Themen der anstehenden Stadtverordnetenversammlung. Hören Sie rein!

 

Der Aufreger der Woche ist eine merkwürdige Einladung über die HNA und eine merkwürdige dann doch nicht öffentliche Veranstaltung.

 

In einer angeblich gemeinsamen Einladung des desgnierten (aber noch nicht mal durch Mitgliedervotum bestätigten) Bürgermeisterkandidaten der Grünen Baunatal und des KSV-Baunatal wurden alle Schwimmer (was ist mit den Schwimmerinnen?) in das Sportbad eingeladen, um gemeinsam über dessen Zukunft zu sprechen. Wie man erfuhr, wusste der Eigentümer des Bades nichts über diese nach Corona-Verordnungen so nicht zulässigen Nutzung. Auch der KSV-Baunatal war anhnungslos. 

Wer die Einladung annahm, erfuhr dann vor Ort, dass es eine geschlossene Veranstaltung gab, bei der ausgewählte Vertreter der Grünen und der FDP-Fraktion dem Schwimmtraining beiwohnen und sich anschließend mit den Sportlern austauschen durften. Wer nicht persönlich eingeladen und registriert war, biieb außen vor. 

Was bleibt, ist ein fader Beigeschmack, dass sich ansonsten ehrbare Mandatsträger und eine eigentlich überparteiliche Tageszeitung für eine billige Wahlkampfposse hergegeben haben. Eine Wahlkampfposse zu einem Zeitpunkt, als noch nicht einmal klar gewesen ist, ob es überhaupt einen Wechsel im Bürgermeisteramt geben würde. Zudem konnte sich der Kandidat nur über Absichtserklärungen von Fraktionen, aber nicht durch die vorgeschriebene Wahl durch eine Mitgliederversammlung legitimieren. Dieser Früh- oder Fehlstart macht deutlich, dass es den Beteiligten hauptsächlich um persönlichen Ehrgeiz und nicht um eine den Gesetzen und Bestimmungen konforme Politik für die Bürgerinnen und Bürger aus Baunatal geht. 

28.06.2021 in Allgemein

Großenritter Handballerin nimmt an Sichtung der U15-Nationalmannschaft teil

 
Langenbergsporthalle: Heimat des Großenritter Handballs

Dass der Stadt Baunatal die Förderung ihrer Sportlerinnen und Sportler, insbesondere der jungen Sportler, ein Anliegen ist, ist nicht nur im Raum Nordhessen bekannt, sondern auch weit über diese Grenzen hinaus.

Hierbei stellen diejenigen, die am Sportentwicklungsplan der Stadt Baunatal mitwirken, die entsprechenden Weichen für die Zukunft.

Bei den Beratungen der SPD Baunatal über den Sportentwicklungsplan fiel die sportliche Leistung einer aus Großenritte stammenden jungen Handballspielerin des GSV Eintracht Baunatal e.V. besonders auf, nämlich die der 13-jährigen Charlotte Mihr.

Die junge Handballspielerin, die bereits der Hessenauswahl angehört, nahm im April 2021 an einer 3-tägigen Sichtung des Deutschen Handballbundes für die U-15 Nationalmannschaft teil.

Wer sich im Handballsport auskennt, der weiß, dass es für die jugendlichen Spielerinnen u. -spieler bereits eine sportliche Spitzenleistung ist, der Hessenwahl anzugehören.

Diese ganz besondere sportliche Herausforderung, dem Hessenkader angehören zu dürfen, hatte Charlotte Mihr bereits gemeistert.

Die Teilnahme an einer Sichtung für die U-15 Nationalmannschaft ist allerdings auch für die Handballspielerinnen u. -spieler der Hessenauswahl alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Dies unterstreicht den Trainingsfleiß, die Disziplin und das überdurchschnittliche Leistungspotential dieser jungen Handballspielerin auf ganz besondere Art und Weise.

Die SPD Großenritte drückt der jungen Handballerin für ihre weitere sportliche Karriere alle Daumen und ist sehr stolz auf die Nachwuchsarbeit, die beim GSV Eintracht Baunatal e.V. geleistet wird.

21.06.2021 in Allgemein

Was macht eigentlich - der Ausschuss für Digitales, Energie und Infrastruktur?

 
Inel Marz weiß, wovon er spricht.

Zum Abschluss unserer Reihe über die Ausschüsse der Baunataler Stadtverordnetenversammlung widmen wir uns dem „Ausschuss für Digitales, Energie und Infrastruktur“ (DEI). Er wurde erst kurz vor Ende der vergangenen Stavo-Periode eingerichtet. Damit wurden zwei Wünsche mehrerer Fraktionen erfüllt: Dem Themenbereich „Digitalisierung“ ein passendes Gewicht zu verhelfen und die Schwerpunkte der in die Zuständigkeit des Magistrats gewanderten Themen (von der Betriebskommission für die früheren Stadtwerke) aufzunehmen: Strom, Wasser und Schwimmbäder.

 

Digitalisierung ist in aller Munde. Industrie, Handel und Gewerbe haben diese überwiegend zur Optimierung von Betriebsabläufen genutzt und um Personal abzubauen. Viele Arbeitsplätze sind ihr zum Opfer gefallen. Besonders die Banken haben sie genutzt, um sehr stark auf Kundenselbstbedienung zu setzen. Auch Baunatal hat früh auf Elektronik und Vernetzung gesetzt, um Abläufe in der Verwaltung zu optimieren. Niemand wurde entlassen. Trotzdem haben sich die Arbeitsplätze bereits inhaltlich verändert.

 

Mit dem Mängelmelder kann sich jeder schon heute per Handy-App oder Internet an die Stadtverwaltung wenden, wenn sie Mängel erkennen oder Vorschläge machen wollen.  Die SPD-Fraktion hat in einer der letzten Sitzungen eine ausgeweitete Bürger-App vorgeschlagen, mit der Bürgerinnen und Bürger noch stärker an Informationsflüssen teilnehmen und ihre eigenen Wünsche stärker einbringen können. Auf einen entsprechenden Prüfauftrag wird der Magistrat diesem Ausschuss berichten.

 

Es gibt noch eine Menge Potenzial für die weitere Verbesserungen. Weiterhin muss niemand eine betriebsbedingte Kündigung fürchten. Doch warum sollen sich gut ausgebildete, hoch-qualifizierte Angestellte und Beamte damit beschäftigen, elektronisch vorhandene Daten abzutippen oder auf Papier zu übernehmen und anschließend die gleichen Daten wieder in die IT einzugeben? Ihre Expertise ist besser genutzt, wenn sie schneller und auf das Wohl der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet arbeiten könnten. Auch wenn Baunatal nicht unmittelbar an Projekten zur stark IT-gestützten Projekten teilnimmt, werden die Erkenntnisse genau verfolgt und so weit und so früh wie möglich aufgegriffen. Darüber wird in diesem Ausschuss berichtet und beraten.

 

Mit der Auflösung der früher selbständigen Stadtwerke Baunatal wurde die Zuständigkeit für Wasser, Abwasser, Fernwärme, Blockheizkraftwerke, Energieberatung und den Aqua-Park an den Magistrat übergeben. Zuvor hatten Stadtverordnete in deren Energiekommission direkt mitbestimmen können. Das übernehmen künftig die ehrenamtlichen Stadträte. Die Stadtverordnetenversammlung soll allerdings weitgehend und umfassend beteiligt werden. Daher werden diese Aufgabenbereiche im Ausschuss für Digitales, Energie und Infrastruktur behandelt.

 

Die in den Ausschuss entsendeten Stadtverordneten der SPD, darunter Inel Marz aus Großenritte, decken ein weites Spektrum an beruflicher Erfahrung ab und bringen viel Engagement mit. Wir sehen diese wichtigen Aufgaben bei ihnen gut aufgehoben.

21.06.2021 in Allgemein

Fraktions-Podcast: Das Geld liegt nicht auf der Straße!

 

Folge 5 des von der SPD-Fraktion verantworteten Podcast ist online. Er beschäftigt sich mit der Haushaltslage und dem der Stadtverordnetenversammlung vorgelegten Entwurf eines Doppelhaushalts for 2021 und 2022:

 

 

Der neu gewählte Stadtverordnete Udo Rodenberg versteht als langjähiger Geschäftsführer eine mittelständigen Unternehmens viel von Finanzen Hier erläutert er Schlüsselpositionen der Haushaltsentwürfe und warum spätestens für das Haushaltsjahr 2023 strukturelle Defizite beseitigt werden müssen. Ein "weiter so!" wie bisher wird nach den Einbrüchen bei den Gewerbesteuereinnahmen durch Dieselkrise, Umbau der Automobilindustrie und Corona nicht mehr mehr möglich sein. Denn: Das Geld liegt nicht auf der Straße!

Hören Sie rein und machen Sie sich Ihr eigenes Bild!