21.06.2022 in Allgemein

Ortsvereinsvorstand trifft sich mit der Freiwilligen Feuerwehr

 
Reiner Heine, Robert Szeltner und Wehrleiter Stefan Hempel

In der Reihe "SPD Großenritte trifft---" tauschte sich der Ortsvereinsvorstand in der Sitzung vom 2. Juni mit der Freiwilligen Feuerwehr Großenritte zum Erfahrungsaustausch. Wehrleiter Stefan Hempel stellte zunächst die Feuerwehr Großenritte vor. 
Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr sind vor allem die technische Hilfeleistung, Brandbekämpfung, Hilfeleistung bei Gefahrgutunfällen, der Katastrophenschutz, sowie Beratung bei Vorbeugemaßnahmen in diesen Zusammenhängen. 43 Mitglieder des aktiven Feuerwehrdienstes stehen bereit. Dazu kommt noch der Feuerwehrverein, der auch nicht (mehr) aktive Mitglieder hat und sich um allgemeine Belange und Veranstaltungen kümmert. 

In Baunatal sind durchschnittlich ungefähr 250 Einsätze im Jahr erfolgt, davon rund 70 durch die Feuerwehr Großenritte. Dabei gilt als Vorgabe, dass innerhalb von 10 Minuten nach Alarmierung durch die Leitstelle mindestens sechs Feuerwehrleute vor Ort sein müssen und helfen können. Dies ist für eine aus Freiwilligen bestehende Feuerwehr eine Herausforderung, da die Feuerwehrleute einem eigenen Beruf nachgehen und unterschiedlich lange Wege zum Gerätehaus haben. Großenritte ist dabei aber gut aufgestellt. Die immer wieder aufkommende Idee einer zentralisierten Wache mit einer Berufsfeuerwehr wäre dabei keine Lösung, da hier wesentlich kürzere Eintreffzeiten Pflicht sind, die auf einer Gemarkungsfläche wie die der Stadt Baunatal regelmäßig nicht einzuhalten wären. 

Das Feuerwehrhaus Großenritte ist in gutem Zustand. Gleichwohl kommt es bei Prüfungen regelmäßig zu kleineren, oder mittleren Mängelfeststellungen, die abgearbeitet werden müssen, aber den Einsatz nicht beeinträchtigen. Im Feuerwehrbedarfsplan stehen größere bauliche Veränderungen im Gerätehaus auf der Warteliste. Diese sehen einen Neubau in direkter Nähe vor, sind derzeit aber nicht akut.
Die SPD Großenritte ist stolz auf ihre Freiwillige Feuerwehr und wird sie in der Sicherstellung ihrer Aufgaben in allen Belangen unterstützen. Dazu gehört nicht zuletzt auch die Gewinnung von Nachwuchs.

Der SPD-Ortsvereinsvorstand dankte für die interessanten Informationen aus erster Hand und nahm eine Einladung für einen Gegenbesuch.gerne an. 

19.06.2022 in Allgemein

Einladung zum Seniorennachmittag

 

In Fortsetzung der Tradition der früheren AG 60Plus lädt die SPD Großenritte zu einem Seniorennachmittag bei Kaffee und Kuchen ein, nicht nur für Mitglieder der SPD. 

Es ist Zeit, wieder einmal raus aus den eigenen vier Wänden zu kommen, sich zu einem gemütlichen Beisammensein zu treffen und über Dies und Das zu „schnuddeln“. Der Erste Stadtrat Daniel Jung wird auch dabei sein und in einem kurzen Vortrag über das Älterwerden in Baunatal sprechen. Dabei wird er über seine Arbeit in Rathaus berichten und die Zukunft für Baunataler Senioren aus Sicht der Stadtverwaltung vorstellen. Dabei können durchaus Anregungen und konkrete Vorschläge von Ihnen eingebracht werden. Auf diesen Austausch mit Ihnen freuen wir uns bereits jetzt.

Die Veranstaltung wird am Dienstag, 12. Juli 2022 ab 14 Uhr in den Saal des Dorfgemeinschaftshauses „Alte Schule“, Grüner Weg 31A, Großenritte eingeladen. Das Ende ist für ca. 17 Uhr geplant. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen!

Bitte bringen Sie -wie immer- ein eigenes Kaffeegedeck mit!

30.05.2022 in Allgemein

Unser Ziel: Quedlinburg

 
Malerische Gasse in Quedlinburg

Die diesjährige Fronleichnamsfahrt wird uns in die Welterbe Stadt Quedlinburg im Südharz führen.
Quedlinburgs architektonisches Erbe steht seit 1994 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und macht die Stadt zu einem der größten Flächendenkmale in Deutschland. In der historischen Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen befinden sich über 2100 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten. Am Markt liegt das Renaissance-Rathaus mit der Roland-Statue, südlich davon der Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche und dem Domschatz als Zeugnisse des Quedlinburger Damenstifts. Auch der Münzenberg mit der romanischen Klosterkirche St. Marien und im Tal dazwischen die romanische Kirche St. Wiperti, der sich anschließende Abteigarten und der Brühl-Park gehören zum Weltkulturerbe.

 Sehr bekannt ist Quedlinburg vor allem durch seinen Domschatz. Der Quedlinburger Domschatz ist einer der bedeutendsten Schätze Deutschlands. Es handelt sich um die Reste des Schatzes des Quedlinburger Damenstiftes, die heute in zwei Nebenräumen der Stiftskirche St. Servatius in Quedlinburg ausgestellt sind.

 Für die Fahrt am 16. Juni 2022 sind noch Plätze frei. Wir starten um 8:00 Uhr an der Kirche in Großenritte. Die Rückkehr ist für zirka 20:00 Uhr vorgesehen.

Der Fahrpreis beträgt 40 Euro. Er beinhaltet die Busfahrt, eine geführte einstündige Stadtführung sowie das gemeinsame Abendessen im Landgasthaus “Zum Krug” in Hann. Münden, Ortsteil Lippoldshausen.

Wer mitfahren möchte, meldet sich bitte umgehend bei Helmut Koch unter der Telefonnummer 05601/8074 (oder 0171 5803 235) an.

 

Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins am 2. Juni 2022

Die nächste Vorstandssitzung findet am Donnerstag, 2. Juni, im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“, Grüner Weg 31a statt. Im Mittelpunkt wird die Freiwillige Feuerwehr Großenritte stehen. Dazu erwarten wir Gäste der Feuerwehr, um deren Ausstattung und Erwartungen zu besprechen.
Außerdem werden wir weitere Vorbereitungen für kommende Veranstaltungen organisieren und aktuelle kommunalpolitische Themen beraten. Mitglieder sind als Gäste willkommen.

26.05.2022 in Allgemein

Anmeldung zur Fronleichnamsfahrt 2022 startet

 
Romantische Fachwerkhäuser prägen das Bild der Kleinstadt im Harz.

Wir hatten es schon angekündigt: Die 40. Fronleichnamsfahrt der SPD Großenritte hat das Ziel Quedlinburg im Südharz. Mehr über das Ziel der Tagesfahrt mit einem komfortablen Reisebus erzählen wir in der nächsten Ausgabe. So viel aber sei schon mal verraten: Die malerische und historisch bedeutsame Kleinstadt hat eine Menge Sehenswertes zu bieten!

Die Anmeldung für alle Mitglieder und Freunde der SPD Großenritte ist ab sofort möglich. Bereits auf die ersten Vorankündigungen hin haben sich so viele Mitfahrer angemeldet, dass ein Viertel des Busses bereits belegt ist. Es gilt also, sich rechtzeitig per Telefon bei unserem „Reiseleiter“ Helmut Koch unter der Telefonnummer 05601/8074 (oder 0171 5803 235) anzumelden. 

Der endgültige Preis pro Person steht noch nicht fest, da eine finale Kalkulation erst bei verlässlicher Teilnehmerzahl möglich ist. Er wird aber im Bereich von 38 bis 45 Euro liegen. In dieser Pauschale ist eine professionelle Stadtführung in Quedlinburg und ein hochwertiges gemeinsames Abendessen einbegriffen. 

Die letzten Fahrten waren bereits frühzeitig komplett ausgebucht. Zögern Sie also nicht zu lange mit Ihrer Anmeldung!
 

16.05.2022 in Allgemein

Bericht von der Jahreshauptversammlung 2022

 

Die Ortsvereinsvorsitzenden Dagmar Leise und Robert Szeltner freuten sich über einem gut gefüllten Saal im Dorfgemeinschaftshaus Großenritte. 23 Mitglieder und Freunde der SPD Großenritte hatten es sich nicht nehmen lassen, nach den vorerst überstandenen Corona-Beschränkungen unter Einhaltung der Hygienebestimmungen gemeinsam die politische Entwicklung des letzten Dreivierteljahres Revue passieren zu lassen. Dagmar Leise begrüßte den 1. Stadtrat Daniel Jung, der in Vertretung der Bürgermeisterin die Grußworte übermittelte und an den Ehrungen teilnahm.

Zu Beginn nahm die SPD Großenritte Abschied von ihren Mitgliedern Hans Gück, Roland Lorenz, Maria Weber, Erich Wendel und Hannelore Maul. Die Anwesenden erhoben sich zu einem stillen Gedenken.

In seinen Grußworten nahm Daniel Jung bei der Eröffnung der Baunataler Automobilausstellung am gleichen Vormittag ein klares Aufbruchsignal wahr. Die seit Jahren Haushaltslage, wegbrechende Steuern durch Corona ist noch nicht überwunden. Die Gewerbesteuereinnahmen haben sich etwas erholt. Eine notwendige Konsolidierung des Haushaltes muss allerdings noch angegangen werden. Die Entspannung durch einen erheblich besseren parteipolitischen Umgang miteinander dürfte dabei hilfreich sein.

Unter Beifall der Anwesenden dankt er Silke Engler, die zu ihrer Zeit als Bürgermeisterin in Baunatal Verantwortung und Führung übernommen und dabei viele Weichen erfolgreich gestellt hat.

Ein verbesserter Dialog mit dem Bürger, jederzeit ein offenes Ohr für ihn, sollen Mittelpunkt der neuen Kultur im Rathaus werden. Corona hat dies unmöglich gemacht. Jetzt kann aber umgesteuert werden.

20 neue unbefristete Planstellen in der Kindertagesbereich, Sanierungspläne für alle städtischen Liegenschaften, die Optimierung der Digitalisierung sollen für die kommenden 10 Jahre die Stadtgesellschaft ganzheitlich voranbringen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Siedlungskonzepts werden neue Wohngebäude entstehen. In der nächsten Stadtverordnetenversammlung wird der Bereich um den alten Hochbehälter am Talrain als Bebauungsplan gestartet. Freie Innerortslagen und mögliche Erweiterungen im Großenritter Süden und Nordwesten könnten folgen.

Als zweiten Grußredner begrüßte Robert Szeltner Silke Engler als Erste Kreisbeigeordnete. Sie hat 15 Jahre für Geschicke der Stadt Baunatal eingesetzt und war dabei sehr erfolgreich. Ihre Ergebnisse sind beachtenswert. Daher wird sie gebeten, von ihrer neuen Tätigkeit in der Landkreisspitze zu berichten.

Silke Engler teilte mit, dass sie sich als Aufgabenbereich den Komplex „Bildung und Soziales“ gewünscht und bekommen hat. In ihrer Zeit in Baunatal hat sie bereits gute Erfahrungen gemacht und sich einen guten Namen erworben.

Silke berichtete von der Integration der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine und erläuterte die vorübergehende Schließung der Jugendburg Sensensteil und deren Nutzung als Gemeinschaftsunterkunft. Sie dankte den Freiwilligen Feuerwehren, die schnell aus der Tennishalle eine optimale und menschenwürdige Unterkunft gemacht haben.

Robert Szeltner dankte Daniel Jung und Silke Engler für die Einblicke in die Stadt- und Kreispolitik.

Der aktuelle Vorstand hat die Arbeit im September 2021 mitten aus der Pandemie heraus übernommen. Dennoch kann der Start als überaus erfolgreich betrachtet werden.

Monatliche Vorstandssitzungen beginnen unter dem neuen Vorstand jeweils mit einem Themenschwerpunkt, der mit externen Gästen beraten wird. Die Seniorenarbeit wird im Juli mit einen Seniorennachmittag fortgesetzt.

Auch die Tradition der Fronleichnamsfahrten wird wieder aufgenommen. Das Ziel in diesem Jahr wird Quedlinburg im Südharz werden. Eine Probefahrt durch die Organisatoren hat bereits stattgefunden.

Als ein neues Mittel der Kommunikation mit Mitgliedern und Bürgern wurde ein „Kümmertelefon“ eingerichtet. Die erste Aktion war überaus erfolgreich und hat Handlungsimpulse geliefert. Überhaupt zeigt sich, dass die Probleme der Bürger sich überwiegend in den Themen Straßenverkehr und Zustand Öffentlicher Einrichtungen bündeln. Der Ortsvereinsvorstand hat gerade hier schon einiges angeschoben, was demnächst dann auch als Verbesserungen zurückkommen wird.

In der Aussprache zu den Berichten wurde aber auch nicht mit konstruktiver Kritik gespart. So wurden die gefährlichen Bürgersteige nach dem Verlegen der Glasfaserkabel scharf kritisiert. Die Löcher im Asphalt sind teilweise so tief, dass ein Parteimitglied jede Haftung für Unfälle vor seinem Grundstück ablehnte. Daniel Jung und Robert Szeltner stellten klar, dass die Haftung vollstände bei der Deutschen Glasfaser liegt und erst mit der Abnahme des Endausbaus ende. Derzeit läuft aber bereits der Endausbau. Die Stadt Baunatal hat den Kolonnen Beauftragte der Stadt an die Seite gestellt, die die  korrekte Ausführung schon bei der Arbeit beaufsichtigen. 

Herbe Kritik richtete sich auch an Autofahrer, die die Elgershäuser Straße viel zu schnell durchfahren. Das sei lebensgeföhrlich! Karl-Hermann Herbst kennt das Problem seit vielen Jahren. Mit einer Ampel an der Kreuzung Niedensteiner- und Besser Straße wollte der Ortsverein die direkte Route von Besse nach Elgershausen unattraktiv machen. Leider ohne Erfolg. Immerhin konnte das Verlegen von Leerrohren für eine spätere Installation erreicht werden.

Klagen der einheimischen Tafeln wurden aufgegriffen, die einen erhöhten Zuspruch, aber auch einen dramatischen Rückgang der Lebensmittelspenden registrieren. Die Politik wird aufgefordert, sich ein Beispiel an Frankreich zu nehmen, wo Händler mit Verkaufsfläche ab 400 Quatratmetern unverkaufte Ware nicht mehr wegwerfen dürfen, sondern spenden müssen.

Die Corona bedingten Einschränkngen beim Zugang zum Bürgerbüro wurden teilweise scharf ktitisiert. Stadtrat Jung konnte aber versichern, dass jetzt mit dem Ende der Pandemie umgesteuert wird und man sich dem früher gewohnten Zustand bald wieder annähern will.