Allgemein
27.04.2025 in Allgemein
Einladung zum Kaffeeklatsch mit der SPD Großenritte
Haben Sie Lust, sich mit anderen netten Leuten ohne Tagesordnung über alles zu plaudern, was Ihnen auf dem Herzen liegt? Interessieren Sie sich für die Großenritter Geschichte des 20. Jahrhunderts?
Wir bieten Ihnen die Gelegenheit für all das. Am Montag, dem 5. Mai 2025 ab 14:30 Uhr laden wir zum Kaffeeklatsch für Senioren und andere Junggebliebene in den Saal der Alten Schule, Grüner Weg 31A, Großenritte, ein.
Reiner Heine, der an einer Chronik über Baunatal und Großenritte im Speziellen arbeitet, will uns wieder an den spannenden und oft genug anekdotischen Episoden teilhaben lassen, die er dabei ausgegraben hat. Er hat wieder viele Fotos digitalisiert, die er uns zeigen will. Wahrscheinlich sind darunter auch Videos von dem kürzlich verstorbenen Adam Ritze dabei, der einen Schatz an bewegten Bildern hinterlassen hat.
Bringen Sie ein Kaffeegedeck (Tasse, Teller, Gabel/Löffel) mit. Frisch gebrühter Kaffee und Kuchen der Landbäckerei Steinhausen gehen auf uns.
30.03.2025 in Allgemein
Am Donnerstag, dem 03.04.2025 um 18:00 Uhr, findet im Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule, Grüner Weg 31A, Baunatal-Großenritte die nächste Sitzung des Ortsvereinsvorstandes statt.
Tagesordnung:
Mitglieder der SPD Großenritte sind herzlich eingeladen, an der Sitzung als Gäste teilzunehmen.
24.03.2025 in Allgemein
Die Stadtverordnetenversammlung beschloss am 15.11.2021 einstimmig: „Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen, ob in Baunatal die nötigen Voraussetzungen gegeben sind, um an der Sicherheitsinitiative KOMPASS des Landes Hessen teilnehmen zu können. Parallel dazu soll in Kooperation und Abstimmung mit der örtlichen Polizei und dem Arbeitskreis Sicherheit der Stadt ausgelotet werden, wo vorrangig Handlungsbedarf besteht.“
Dass es nicht dazu kam, liegt an einem Luxus-Problem der Stadt Baunatal. Denn Kompass-Gemeinde kann man nur werden, wenn mindestens drei Bausteine (aus einem runden Dutzend) umgesetzt werden. Dabei gibt es auch Förderung des Landes Hessen. Doch die Stadt, die seit Jahrzehnten konsequent auf Vorbeugung gegen Straftaten setzt und entscheidend dafür gesorgt hat, dass das Polizeirevier mitten im Zentrum ist, hat die meisten davon bereits umgesetzt.
Im Arbeitskreis Sicherheit, in welchem Polizei und alle relevanten Gruppen vertreten sind, wurde über die Bewerbung an KOMPASS beraten. Bürgermeisterin Strube und Herr Polizeioberrat Hinn stellten sowohl den Ablauf eines Bewerbungsverfahrens für eine Teilnahme am Programm und vor allem, die bereits durchgeführten Präventionsmaßnahmen der Stadt Baunatal vor. Keine der bereits seit Jahren praktizierten Aktionen und Einrichtungen kann für das Programm anerkannt werden. Kosten hätten den Nutzen übertroffen. Der Arbeitskreis hat anschließend die Empfehlung ausgesprochen, keine Bewerbung zu stellen, aber die bereits eingeführten präventiven Maßnahmen der Stadt weiterhin fortzuführen.
Der Bericht und das Protokoll der Sitzung des Arbeitskreises „Sicherheit in Baunatal“ vom 01.06.2023 kann von jedermann im Ratsinformationssystem https://rim.ekom21.de/baunatal/ nachgelesen werden.
Interessant ist auch die Aussage der Polizei zur Polizeilichen-Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Nordhessen 2022. Die grundsätzliche Frage „Ist Baunatal eine sichere Stadt?“ wurde laut Protokoll mit einem eindeutigen „Ja“ seitens der Polizei beantwortet. Baunatal sei eine sichere Stadt mit guten Strukturen und guter Präventionsarbeit.
Zu dieser Prävention gehört vor allem das Aufsuchen der städtischen Streetworker von Treffpunkten der Jugendlichen. Die Streetworker versuchen im persönlichen Gespräch und im Aufbau von Beziehungen, sowie verschiedenen Angeboten, den Problemen entgegenzuwirken. Diese bei knapper werdenden Mitteln aufrecht zu erhalten, war der Stadt wichtiger, als die Gelder in einem KOMPASS-Siegel zu versenken.
Mit einzelnen Straftaten Politik zu machen, wäre angesichts der traumatischen Erlebnisse der Opfer schäbig. Dennoch sei die Frage erlaubt, welche Straftaten durch ein KOMPASS-Siegel allein verhindert würden.
17.03.2025 in Allgemein
In der Ausgabe vom 12. März 2025 wurden Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, ihr Leseverhalten zu dem Baunataler Nachrichten mitzuteilen. Dies geht auf einen einstimmig beschlossenen Auftrag der Stadtverordneten zurück.
Damals war der Anlass hauptsächlich eine Störung bei der Zustellung der Zeitungen. Teilweise blieb bis zur Hälfte eines Stadtteils wochenlang unversorgt. Da in Kürze der Vertrag ausläuft, wollte die Stadtverordnetenversammlung die Gelegenheit zu einer Optimierung nutzen. Dabei sollten insbesondere die elektronischen Dienste verbessert werden. Viele lesen die Nachrichten bereits online, obwohl der aktuelle Lesekomfort unbefriedigend ist. Die gedruckte Ausgabe soll gleichwohl beibehalten werden, denn diese ist ein Amtliches Mitteilungsblatt. Ohne die gedruckte Ausgabe müssten Anzeigen in der Tageszeitung geschaltet und bezahlt werden. Absehbar würden diese die Baunataler Bürger wenig bis gar nicht mehr erreichen.
Die Verwaltung war in dem Beschluss aufgefordert, mit weiteren Anbietern zu reden und Angebote -bei Sicherstellung der Leistungsfähigkeit- einzuholen. Im Vorfeld soll nun eine Analyse der Erwartungen und des Leseverhaltens vorgeschaltet werden.
Allerdings haben außerparlamentarische Gruppen eigene Interpretationen zu dem Stadtverordnetenbeschluss in Umlauf gebracht. Von Zensur, von Beschneidung der Meinungsfreiheit und Unterdrückung anderer Meinungen war die Rede. Tatsächlich hatten Teile dieser Gruppen seit dem Bürgermeisterwahlkampf wiederholt Unwahrheiten, persönliche Angriffe auf Mandatsträger und ähnliches in den BN geäußert. Sachliche Auseinandersetzungen mit fairen Mitteln hat die Politik auszuhalten. Gegen Unfairness und Tiefschläge wird im Falle der Wiederholung auf andere Weise begegnet werden müssen, nicht durch Reglementierung der BN. Eine lebendige Kultur von Auseinandersetzungen tut gut, wenn es dabei sachlich, wahrheitsgemäß und fair zugeht. Der Charakter der Baunataler Nachrichten sollte daher grundsätzlich beibehalten werden, nicht zuletzt zum Wohle von Vereinen und Verbänden, die in den Tageszeitungen sonst nicht zu Wort kommen. Aber verbindliche Spielregeln müssen bleiben.
Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, an der Umfrage teilzunehmen. Durch eine breite Identifikation mit Inhalt und Charakter der Baunataler Nachrichten würden alle gewinnen. Die von der Rathausspitze ins Spiel gebrachte direkte Kostenbeteiligung der Leser ist dabei ein überraschender Aspekt.
10.03.2025 in Allgemein
Schon vor sieben Jahren suchte Baunatal einen Investor für das Parkhausgrundstück, als feststand, dass es aufwändig saniert werden muss. Die damals geschätzte Investition von 1 Million Euro dürfte heute bei weitem nicht mehr ausreichen. Aus dem Projekt wurde damals nichts, weil sich keine Mieter fanden, die den Ansprüchen der Stadt (hochwertige Markenwaren, Boutiquenmix, Elektronikriese, Bio-Supermarkt) genügten. Das ist auch gut so, denn die Kunden stimmen mit den Füßen ab und wer hat schon das Bedürfnis und die Kaufkraft, um regelmäßig in hochpreisigen Premiumläden einzukaufen? Von denen, die diesen Artikel lesen, wohl die wenigsten.
Erster Stadtrat Daniel Jung hielt mit der Verwaltung Kontakt zu dem potenziellen Investor, der sein Konzept für das „Bauna Center“ den städtischen Vorgaben entsprechend weiterentwickelte: Außengastronomie auf dem Europlatz, Schaffung zusätzlicher Parkplätze, Café an der Rudolf-Diesel-Straße, Märkte für Haushaltsartikel, aber keine Ramschläden. Wichtig war auch ein Wohnungsmix in den Obergeschossen.
Dem Vernehmen nach ist dieser beim neuen Bürgermeister abgeblitzt, als er das Konzept im Detail vorstellen wollte.
Daraufhin haben SPD und CDU das direkte Gespräch gesucht. Und das Konzept hatte es wirklich in sich: Im Tiefgeschoss werden ein kleiner Gastro-Bereich mit Tischen auf dem Europaplatz und ein angesagter Discounter entstehen. Auch im Erdgeschoss hat bereits ein Konzern Interesse angemeldet, der jeder Innenstadt gut zu Gesicht steht. Außerdem würde ein Café der gleichen Güteklasse einziehen. Auch wenn die Namen aus nachvollziehbaren Gründen derzeit noch nicht öffentlich genannt werden können, ist die Baunataler Wirtschaftsgemeinschaft bereits zu dem klaren Ergebnis gekommen, das Projekt zu unterstützen und als einen wichtigen Faktor für die Steigerung der Attraktivität des Einkaufzentrums zu erkennen.
Mit dem Neubau wird es am Standort auch in Zukunft ausreichend Parkplätze für die Kunden, Besucher und Bewohner der Innenstadt geben.
SPD und CDU wollen nicht warten, bis die Interessenten abspringen, sondern dass jetzt die Grundlagen geschaffen werden. Der Bürgermeister spricht von einer europaweiten Ausschreibung und einem Architektenwettbewerb. Wir verstehen den Sinn weder hinter dem einen noch dem anderen. Der Investor wird das Grundstück kaufen, so wie es ist, einschließlich des maroden Parkhauses. Allein dessen Abbruch könnte die Stadt kaum finanzieren. Stattdessen kann sie ihre Standards in einen städtebaulichen Vertrag einbringen und erhält ein attraktives Geschäftshaus ohne eigene Mittel einsetzen zu müssen.
Warum noch einen Wettbewerb? Will der Bürgermeister die Stadt selbst bauen lassen? Abgesehen davon, dass es dadurch erheblich verzögern würde und keinesfalls billiger würde: Woher soll das Geld stammen? Schon jetzt hat der Haushalt der kommenden beiden Jahre ein Defizit von über 50 Millionen Euro!
SPD und CDU wollen dem Projekt eine faire Chance geben und nicht erneut warten, bis alles zerredet ist. Um nicht mehr und nicht weniger geht es dabei. Die Wirtschaft und die Bürger sollen dabei natürlich mitgenommen werden. Der Bürgermeister täte gut daran, dem Beispiel der Wirtschaftsgemeinschaft Baunatal zu folgen.