Allgemein
07.03.2022 in Allgemein
Karl-Heinz Umbach stellt die Organisationsstruktur der Arbeiterwohlfahrt vor, die unterhalb des Bezirks- und des Kreisverbandes die Ortsgruppen Altenbauna, Kirchbauna und Großenritte führt. Der Name Arbeiterwohlfahrt war in Großenritte einen Begriff durch den Kindergarten des AWO-Ortsvereines, den es heute leider nicht mehr gibt.
Karl-Heinz führt den AWO-Ortsverein Großenritte schon seit mehr als fünf Jahren und ist erst der fünfte Vorsitzende seit Gründung im Jahr 1946. Dabei erfreut sich die Gruppe in Großenritte großer Beliebtheit und konnte bereits fünf neue Mitglieder in den ersten beiden Monaten des Jahres 2022 gewinnen. Dies ist insbesondere der regelmäßigen Gemeinschaftsaktivität zu verdanken. Jeden 1. Dienstag in einem Monat wird ein Wandernachmittag veranstaltet und an jedem 3. Dienstag im Monat ein Kaffeenachmittag. Dreimal im Jahr wird außerdem eine Tagesfahrt organisiert. Darüber hinaus wird an jedem Mittwoch Reha-Sport im Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule angeboten. Auch Sonderveranstaltungen, wie der regelmäßige Kleiderbasar muss geplant und unterstützt werden. Dies kann die AWO Großenritte aktuell gut aus eigener Kraft organisieren.
Aktuell hat der AWO-Ortsverein über 80 Mitglieder. Allein 57 davon nahmen an der letzten Mitgliederversammlung teil. „Probleme haben wir eigentlich keine“, sagt Karl-Heinz Umbach. Ein kontinuierlicher Anstieg des Altersdurchschnitts zeichnet sich allerdings ab.
Die AWO Großenritte ergänzte sich gut mit der Arbeitsgemeinschaft 60plus der SPD Großenritte. Diese Freundschaft hat beiden Ortsvereinen gutgetan und soll nach beiderseitigem Verständnis auch in der Zukunft fortgesetzt werden. Eine entsprechende Zusicherung konnte Karl-Heinz Umbach dann auch mit ein seinen eigenen Ortsverein nehmen.
Die in der letzten Ausgabe der BN aufgeführten Verkehrsprobleme und einige ältere Themen wurden mit Bürgermeisterin Manuela Strube besprochen. Von beiden Seiten wurde konkrete und konstruktive Lösungsansätze diskutiert. Einige Probleme werden wohl noch in den nächsten Monaten gelöst oder auf den Weg gebracht sein, Andere werden sich nicht isoliert, sondern nur im Rahmen eines gesamten Verkehrskonzepts für Baunatak geregelt werden können.
Der SPD-Ortsverein wird sich in 2022 wieder an der Aktion "Sauberhaftes Baunatal" beteiligen. Ziel dieser Umweltkampagne ist, eine selbst bestimmte Fläche von Abfällen zu säubern. Schutzhandschuhe und Abfallbeutel werden von der Stadt zur Verfügung gestellt.
Unser Bereich wird der Fußweg zwischen Niedensteiner Straße und Besser Straße sowie die angrenzenden Wege am Holzbürgel sein.
Treffpunkt ist um 10 Uhr. Es wäre schön, wenn sich viele Genossinnen und Genossen für die Aktion melden würden und wir mit unserem Ortsverein dazu beitragen, dass Großenritte wieder etwas sauberer wird. Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte bis zum 12.03.2022 an szeltner@gmx.de oder 05601-894950.
26.02.2022 in Allgemein
Klagen über Verkehrsbrlästigungen nehmen rapide zu. Doch neu ist das Problem nicht. Schon in der damals selbständigen Gemeinde Großenritte verzweifelte der damalige Bürgermeister Hand Wahl an schier unlösbaren Problemen. So berichteten die Hessischen Nachrichten (heute Hessisch-Niedersächsicher Allgemeine) im Januar 1956:
Wahl: Verkehrsverhältnisse in Großenritte sind katastrophal
„Die Verkehrsverhältnisse in der Ortslage Großenritte werden immer gefährlicher“, erklärte Bürgermeister Hans Wahl am Mittwoch; er wies dabei darauf hin, daß eine große Anzahl von Durchgangsstraßen aus dem Kreise Fritzlar-Homberg und dem Baunatal im Mittelpunkt des Ortes auf der kurvenreichen und z.T. unübersichtlichen Hauptstraße auslaufen. Nur auf einer Strecke von 600 Metern ist jedoch die Geschwindigkeit im Ortskern für die mehr als 1.800 Meter lange Hauptstraße auf 40 km/h begrenzt. Völlig unverständlich sei, daß nur zu Beginn und am Ende der Hauptstraße entsprechende Begrenzungsschilder seien. Die Kraftfahrer, die aus den auf der Hauptstraße auslaufenden Durchgangsstraßen von Metze, Besse und Hertingshausen kommen, kennen die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht und fahren die Hauptstraße mit größerem Tempo.
Bürgermeister Wahl hält es für dringend notwendig, daß die Geschwindigkeit für alle Durchgangsstraßen, die in der Mitte des Ortes auslaufen, schon am Ortseingang begrenzt wird. Weiter sei es dringend notwendig, daß in der Hauptstraße ein Parkverbot ausgesprochen werde, erklärte der Bürgermeister, der bedauert, daß eine Prüfungskommission die unvollständige Beschilderung der Hauptstraße anordnete, ohne mit ihm über deren Zweckmäßigkeit zu sprechen. In einer erneuten Besprechung zwischen Polizei und Gemeindeverwaltung müßte festgelegt werden, wie die Verkehrssicherheit erhöht werden könne.
Quelle: Hessische Nachrichten vom 26.01.1956
Geben wir deshalb auf? Nein, lange noch nicht! Der SPD-Ortsverein dringt auf ein Verkehrskonzept, welches seinen Namen verdient. Wir bleiben am Ball:
09.02.2022 in Allgemein
Die Redaktion der HNA hat unsere Ankündigung der ursprünglich für den 17.2. geplanten Stadtteilsprechstunde nicht abgedruckt. Wir sehen uns daher gezwungen, den Termin um eine Woche zu verschieben,
Die nächste Vorstandssitzung wird am 3. Mäez 2022 ab 19 Uhr in Raum 4 des Dorfgemeinschaftshauses "Alte Schule", Grüner Weg 31 in Großenritte stattfinden.
Als Hauptthema ist die Arbeit der Arbeiterwohlfahrt Großenritte vorgesehen. Karl-Heinz Umbuch wird und diese vorstellen und Ansatzpunkte für eine gemeinsame Zusammenarbeit besprechen.
Die Sitzung wird unter Anwendung unseres Hygienekonzepts unter Anwendung der 2G+ Regel ausgerichtet. Wer nicht innerhalb der letzten drei Monate vor der Sitzung doppelt geimpft wurde oder eine Auffrischungsimpfung erhalten hat, muss einen negativen Schnelltest nachweisen.
07.02.2022 in Allgemein
Nein, die beiden Pünktchen auf dem ersten U sind kein Tippfehler, Wir haben Ihnen versprochen, uns ernsthalft und beharrlich für Ihre Interessen einzusetzen. Ihr Kummer soll unser Ansatz für unser Kümmern sein. Erst im Januar haben wir zwei immer wieder angesprochene Ärgernisse in die Fragestunde der Stadtverordneten eingebracht, Unser Ortsvereinsvorsitzende Robert Szeltner hat folgende Probleme thematisiert:
Viele Großenritter Bürgerinnen und Bürger beklagen, dass nunmehr über längere Zeit keine Oberflächenwiederherstellungen erfolgten und diesbezüglich versprochene Termine verschoben wurden. Weiterhin wird bemängelt, dass sich, obwohl zwischenzeitlich nochmals punktuell verdichtet, das Füllmaterial in der Umgebung verteilt und sich – soweit nicht schon von Anfang an vorhanden – Unebenheiten oder gar Löcher zeigen.
Letztere bilden zusammen mit dem z.T. rutschigen Füllmaterial insbesondere für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger Gefahrenstellen.
Die immer wieder gestellten Fragen haben wir als Mandatsträger an die Stadt weitergegeben:
Immer wieder klagen Bürgerinnen und Bürger über zu hohe Geschwindigkeiten auf unseren Straßen.
Dazu wollen (nicht nur) wir wissen:
Welche Ergebnisse (Anzahl, Höhe und prozentuale Anteile der Geschwindigkeitsüberschreitungen; Anzahl Ordnungswidrigkeiten und Bußgelder) hatten die Kontrollen?
Die Antworten kennen wir bei Erstellung dieses Artikels noch nicht. Sie finden sie aber weiter vorn in den Baunataler Nachrichten.
Haben auch Sie Fragen, Probleme oder Anregungen? Der SPD-Ortsvereinsvorstand steht Ihnen am Donnerstag, 24. Februar 2022 von 18 bis 19 Uhr als Ansprechpartner und Kümmerer für Ihre Anliegen zur Verfügung. Rufen Sie die Telefonnummer 0176-8456 1955 an, um mit den Ortsvereinsvorsitzenden zu sprechen. Unter der gleichen Telefonnummer können Sie auch einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren. Außerhalb dieser Stunde können Sie sich aber auch jederzeit über das Kontaktformular auf unserer Homepage spd-grossenritte.de an uns wenden.
Über weitere Themen der Vorstandssitzung vom Februar werden wir nächste Woche berichten.
13.01.2022 in Allgemein
Wohl die meisten von uns sind mehrfach geimpft. Die Erinnerungen an den Weg zum Piks mit der Impfspritze war für viele ein Erlebnis der besonderen Art: überlastete Hotlines oder Terminportale, lange Wartezeiten bis zum gewünschten Termin, Schlangen vor den Impfzentren oder -stationen.
Das Impfzentrum des Landkreises Kassel in Calden war bislang das Maß aller Dinge. Während andere Impfzentren im Herbst geschlossen und zum Teil abgebaut wurden, ging Calden nur in einen „Ruhemodus“, bereit zur schnellen Wiederaufnahme. Auch Bürgerinnen und Bürger aus anderen Landkreisen holten sich dort ihre Booster-Impfung ab.
Die Stadt Baunatal hatte bereits ein mobiles Impfteam im umgebauten Bus auf dem Marktplatz zu Gast. Innerhalb weniger Stunden waren die vorbereiteten Impfspritzen verimpft. Nicht mehr zum Zuge gekommene Interessen für eine Zweit- oder Auffrischungsimpfung mussten auf Alternativen vertröstet werden.
Auf Initiative des „Arbeitskreises Senioren“ der Stadt in enger Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Baunatal und dem Betreiber des Cineplex-Kinos wurde eine weitere Aktion im Cineplex geplant und durchgeführt. Auch hier überstieg die Nachfrage das Angebot. Daher wurde beschlossen. „Baunatal impft weiter!“.
Am 8. Dezember war es soweit. In den Betriebsräumen der Bmed Betriebsmedizin GmbH impften die Teams um die lokalen Ärzte Dr. Jörg Riekhof, Dr. Antje Alsmann, Dr. Sebastian Pietrzak, Dr. Janina Knapp und Dr. Annika Erlen, was die Spritzen hergaben. Der Rotary Club Baunatal hatte wieder die Organisation und die Betreuung übernommen. Im Cineplex konnten sich bereits zwei Wochen vor dem Impftermin Interessierte eine Platznummer abholen und konnten ohne nennenswerte Wartezeiten ihre Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung abholen.
Allenthalben wurde die perfekte Organisation und Durchführung gelobt. Auch Stadtverordnetenvorsteher Reiner Heine und Stadtrat Arnold Dittmar (beide aus Großenritte), die sich wie Bürgermeisterin Manuela Strube und Hans-Joachim Botthof von der städtischen Leitstelle Älterwerden als Helfer zur Verfügung gestellt hatten, waren des Lobes voll über die beeindruckende Professionalität. „Diese Veranstaltung hat alles im Positiven getoppt, was bisher da war“, sprach Stadtrat Dittmar seine Hochachtung für die Rotarier und das medizinische Team aus, „besser kann man das eigene Motto ‚Service above self‘, (auf deutsch: selbstloses Dienen) nicht unter Beweis stellen!“
Fast 400 dankbare Personen konnten sich kostenlos und teilweise spontan ihre Impfungen abholen. Wartezeiten entstanden lediglich zum Beginn und während der kurzen Mittagspause.
Auch der SPD-Ortsvereinsvorstand Großenritte schließt sich dem Lob an.
Mehr über die Aktion kann im Bürgerblog unter https://baunatal.blog/grosse-resonanz-bei-impfaktion-des-rotary-club-baunatal/ nachgelesen werden.