22.11.2021 in Allgemein

SPD Großenritte ehrt Mitglieder für langjährige Mitgliedschaften

 
Georg Hempel (links) wird von Robert Szeltner geehrt.

Robert Szeltner hat als Ortsvereinsvorsitzender drei langjährige SPD-Mitglieder besucht und ihnen für die Treue zu ihrer Partei gedankt. Dabei überreichte er auch die Dankesurkunden des SPD-Bundesvorstandes.

Der 85jährige Georg Hempel ist inzwischen seit 60 Jahren Mitglied in der SPD. Neben Politik und Gewerkschaft, der er schon 10 Jahre länger angehört, gehört sein Herz dem Großenritter Sportverein Eintracht Baunatal. Hier war er als Einrad-Fahrer aktiv und führte die 4er Mannschaft der Eintracht Großenritte als Trainer im ewigen Kampf gegen Neuenschmidten zur Hessischen und Deutschen Jugend-Meisterschaft im Einradfahren. Balance, Geschicklichkeit und Teamgeist zeigte er auch bei seiner Mitarbeit im Ortsverein. Dafür sprach ihm Robert Szeltner seinen besonderen Dank aus.

Georg Hempel, der trotz seines recht hohen Alters noch geistig sehr fit ist, wusste bei dem Besuch interessante Dinge über das alte Großenritte zu erzählen. Über das "Henner-Viertel" werden wir nächste Woche an dieser Stelle berichten.

 

Weitere Ehrungen für Waltraud Schmidt und Frank Kell

Für 40jährige Mitgliedschaft in der SPD übermittelte Robert Szeltner Dank und Urkunde an Waltraud Schmidt. Frank Kell wurde für 25jährige Mitgliedschaft geehrt. Auch ihnen gilt der Dank der SPD Großenritte für ihre Treue.

 

Allen drei wünschen wir von Herzen noch viele Jahre Glück und Gesundheit.

29.10.2021 in Allgemein

Wenn du etwas machst, mach es richtig!

 

Ein ganz persönlicher Nachruf auf Roland Lorenz von Arnold Dittmar:

Wenn ich mein Verhältnis zu Roland Lorenz unter ein einziges, einzelnes Schlagwort stellen müsste, wäre dies EHRFURCHT. Natürlich nicht direkt im Wortsinne, aber doch aus den Komponenten Ehre/Ehrlichkeit und Furcht zusammengesetzt.

Es gibt wohl kaum einen ehrlicheren Menschen als Roland Lorenz. Die einige Lüge aus seinem Mund war aus jüngerer Zeit und lautete „es geht mir gut“. Schmeicheleien und Unaufrichtigkeit waren nicht so Rolands Ding. Was er erreichen wollte, ging er direkt an. Erfolge über Hintertüren hat er nie gesucht, faule Kompromisse waren tabu. Selbst für einfache Kompromisse brauchte man bei hm schon gute Argumente. Dies passt nicht zum Bild von einem klassischen, modernen eloquenten Politiker, ist aber nichts anderes als Aufrichtigkeit. Dafür zolle ich ihm meinen höchsten Respekt.

Dann kommen wir zur Furcht. Roland kam mit seiner kräftigen Stimme und seiner Art ein wenig bärbeißig rüber. Zwar hatte ich zu Beginn tatsächlich ein wenig Scheu vor ihm, doch wer ihn kannte, hatte schnell einen ganz anderen Eindruck von ihm. Dahinter steckte ein ganz anderer Kerl. Lustig, humorvoll und freundlich. Ein verlässlicher Kumpel durch dick und dünn. Da war auch sein ganz persönliches, markantes und unwiderstehliches Lachen. Wer ihn kannte, weiß was ich meine, für andere ist es nicht zu beschreiben.

Was ich fürchtete, waren Gespräche mit ihm über Taktik und Strategie. Wo ich aufhörte, weiterhin Energie in Ziele zu setzen, die im Augenblick nicht erreichbar waren und auf besserer Gelegenheiten wartete, gab Roland noch lange nicht auf. Niemand, wirklich niemand konnte dicke Bretter so bohren wie Roland. Oft gab ihm der Erfolg auch Recht. „Wenn du etwas machst, mach es richtig!“, war sein Credo. Das verlangte er auch von anderen. Man hatte keine Chance, ihm ein X für ein U vorzumachen. Man brauchte es nicht mal zu versuchen.

Seinen letzten Kampf konnte Roland Lorenz nicht gewinnen. Er konnte dafür aber auf ein erfülltes Leben zurückblicken. Wenn wir seinen Kampf für den Sport und die Kultur in Großenritte fortsetzen, wird er uns hoffentlich auch verzeihen, dass wir uns in seinen Augen –ohne ihn- das eine oder andere Mal haben über den Tisch ziehen lassen.

Mit ihm geht ein Mensch von uns, der nie im Rampenlicht stand, dafür ein fleißiger, aufrichtiger und konsequenter Arbeiter war. Behalten wir alle am besten ein Stück von Roland Lorenz in uns lebendig!

25.10.2021 in Allgemein

Verkehrsberuhigung ist Schwerpunktthema

 
Bahnübergang in der Bahnhofstraße

In einer Vorstandssitzung des Ortsvereins, aber auch bei zahlreichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, welche die SPD-Bürgermeisterkandidatin Manuela Strube im Rahmen von „Kommen wir ins Gespräch!“ auch in der vergangenen Woche wieder in Großenritte führte, kristallisierte sich das Thema „Verkehrsberuhigung“ als ein aktuelles Schwerpunktthema heraus.

 

Neben der Niedensteiner Straße, der Elgershäuser Straße und dem Trineweg führt insbesondere der Bahnübergang in der Bahnhofstraße zu großem Unmut. Zum einen ist die Geräuschkulisse aufgrund des Bahnübergang-Zustandes sehr belastend für die Anwohner, zum anderen wird in diesem Abschnitt der Bahnhofstraße teilweise mit einer zu hohen Geschwindigkeit gefahren. Außer der bautechnischen Überarbeitung des Bahnübergangs müssen daher dringend weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung („Tempo 30“) folgen.

 

Die Anwohner der Bahnhofstraße begrüßten es in diesem Zusammenhang, dass bereits wenige Tage nach dem letzten Bürgergespräch am 17.09.2021 nach einer Initiative von Manuela Strube der Bahnübergang in beiden Richtungen nur noch mit „Tempo 30“ befahren werden darf.

 

Die Anwohner sehen aber die Notwendigkeit – genau wie der SPD-Ortsverein Großenritte – die „Tempo 30“ – Regelung aufgrund von vier einmündenden Straßen vom Bahnübergang bis zur Rostocker Straße zu erweitern.

 

Manuela Strube hat zugesagt, sich um die Beseitigung beider Missstände zu kümmern.

16.10.2021 in Allgemein

SPD Großenritte bestürzt über Nachricht vom Ableben des Ehrenbürgers Roland Lorenz

 

Mit Bestürzung reagiert der Ortsvereinsvorstand auf die Nachricht vom Ableben des Ehrenbürgers und langjährigen Mitgliedes Roland Lorenz.

Roland Lorenz diente der Sradt Baunatal über viele Jahre als ehrenamtlicher Stadtrat. Beharrlichkeit sei sein Trumpf, sagte er über sich. "Wenn ich etwas mache, mache ich es richtig", dieser Satz aus einem Interview der HNA sagt viel aus über den Politiker und den Menschen Roland Lorenz. Seine Mitbürger sehen das ebenso: Die Stadt Baunatal ernannte ihn bereits 2006 zum Ehrenbürger. Im Rahmen des Politischen Aschermittwochs in 2018 wurde Roland vom Bundestagsabgeordneten Timon Gremmels für 50jähirge Mitgliedschaft in der SPD geehrt. 

Auch für den SPD-Ortsvererein war er in verschiedenen Funktionen eine wertvolle Stütze! So hat er viele positive "Fußabdrücke" hinterlassen.

Wir werden uns noch lange, lange an Roland Lorenz erinnern. An dieser Stelle werden wir in Kürze eine ausführlichere Würdigung veröffentlichen. 

Unser besonderes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.

02.10.2021 in Allgemein

Langenbergsporthalle erneut Thema der Stadtverordnetenversammlung

 

Die Langenbergsporthalle wird Thema der nächsten Stadtverordnetenversammlung , erneut mit dem Schlagwort "Sanierung". Was ist denn da los?

 

An der Westfassade der Halle wurden bereits im vergangenen Jahr Feuchtigkeitsschäden entdeckt. Diese begannen, die Tragfähigkeit zu beeinträchtigen. Für die anstehenden Reparaturaufwendungen und die geplanten Sanierungsmaßnahmen an der Kulturhalle wurden Förderanträge eingereicht und auch bewilligt. Im Rahmen der beginnenden konkreten Planungen fand ein Koordinierungsgespräch statt. Dabei wurden Bedenken geäußert, dass sich bei einer ertüchtigten Westfassade innerhalb weniger Jahre die bisher nicht beeinträchtigte Ostfassade als Schwachstelle erweisen würde. Der Stadt wurde empfohlen, beide Fassaden, West und Ost, gleichzeitig anzugehen. Die Mehrkosten sind beträchtlich, doch wesentlich günstiger, als es bei der Ostfassade darauf ankommen zu lassen. Der Magistrat hat diese Empfehlung angenommen und empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einen gleichlautenden Beschluss. Der Förderantrag soll dabei auf die Langenbergsporthalle begrenzt werden.

 

Großenritter treibt dabei vor Allem eine Frage um: Welche Konsequenzen hat dies für die marode Kulturhalle?

Aus Sicht der Großenritter SPD wird dieser Beschluss keine negativen Folgen für die Kulturhalle haben. Die Sanierungsschritte sind fest umrissen. Ob die Ostfassade  im niedrigen sechsstelligen Bereich aus neuen Haushaltsmitteln finanziert wird, oder den im Rahmen des Förderantrages eingeplanten Mittel, ist unerheblich. Die jeweils nicht abgedeckten Kosten müssen so oder so aufgebracht werden. Die SPD Großenritte wird dafür Sorge tragen, dass die Kulturhalle nicht weiter verzögert wird. Über den bereits beschlossenen Umfang hinaus soll zudem die Elektroinstallation der Kulturhalle ertüchtigt werden. Dies ist ganz im Sinne der Großenritter.

 

WIr bleiben am  Ball!