Allgemein
03.07.2023 in Allgemein
Die Stadt Baunatal hat wegen der in den letzten zehn Jahren wesentlich veränderten Haushaltssituation neben anderen Einsparungen auch Kürzungen der Sportförderung vorgesehen. Mit den Spitzen der Sportvereine wurden erste Gespräche geführt und der Sozialausschuss hat ein erstes Modell der künftigen Sportförderung skizziert. Grund genug, mit dem Vorsitzenden des GSV Eintracht Baunatal ein Gespräch zu führen, bevor im Sportausschuss die Bedingungen konkretisiert werden. Karsten Hellmuth kam auf Einladung des SPD-Ortsvereins Großenritte in die letzte Vorstandssitzung, um die Sichtweise des örtlichen Vereinssports (GSV Eintracht Baunatal und Großenritter Carnevals Gesellschaft) zu schildern.
Erfreut nahm der SPD-Ortsverein zur Kenntnis, dass der Vereinssport durch Corona zwar gelitten, sich aber wieder davon erholt hatte und auch die Entwicklung der Mitgliederzahl zufriedenstellend war. Einzig die Theatergruppe sieht in eine ungewisse Zukunft, die aber nichts mit Corona zu tun hat, sondern mit der Kulturhalle, die schon seit Jahren keine größeren Veranstaltungen mehr erlaubt und auch nach der teilweisen Sanierung nicht mehr die gleiche Zahl von Zuschauern zulassen wird, die früher die Vorstellungen der Laien-Schauspieler verfolgen konnten. Schauspieler leben für öffentliche Auftritte und brauchen klare Perspektiven für die Zukunft.
Der Rollsport, der früher in höherklassigen Ligen mitwirken konnte, war in dem ehemaligen Tennis-Leistungszentrum untergebracht. Seit dessen Verkauf und späteren Umwandlung in ein Fitness-Center ist diese Abteilung ‚heimatlos‘ und musste sich mangels anderer Trainings- und Ligabetriebs-Möglichkeiten auflösen.
Die übrigen Sportarten haben massiven Zuspruch bei den Jugendgruppen, weshalb es inzwischen für sie an Sportstätten mangelt. Die Senioren-Gruppen haben keinen nennenswerten Mitgliederschwund erleiden müssen. „Großenritter sind treu!“, kommentierte Karsten Hellmuth.
In Sachen Sportbedingungen wurden viele Themen unvoreingenommen angesprochen. Da neben den sinkenden Steuereinnahmen auch große Preissteigerungen bei Energieverbrauch zu beachten sind, halten alle Gesprächsteilnehmer das Energiesparen als zwingende Voraussetzung an. Dabei gibt es Möglichkeiten, die schnell umzusetzen sind, wie der sparsame Umgang mit Warmwasser beim Duschen und die auf den notwendigen Zeitraum reduzierte Verwendung der Flutlichtanlagen. Hierbei ist aber zu beachten, dass zur Unfallverhütung eine ausreichende Beleuchtung auch nach dem Trainingsende notwendig ist und man in Großenritte das Flutlicht in dieser Zeit durch -derzeit nicht vorhandene- Alternativbeleuchtung der Wege sicherstellen könnte und Sparpotenzial hätte.
Eine stärkere Konzentration auf Inklusionssport, wie ihn der Sozialausschuss in den Vordergrund stellen will, benachteiligt die meisten Ortsteile, nicht etwa, weil sie diesen nicht anbieten wollen, sondern weil ihnen die baulichen Voraussetzungen fehlen. Menschen mit Beeinträchtigungen sind bereits heute höchst willkommen und werden mit offenen Armen aufgenommen. Doch die Sportstätten sind in den wenigsten Fällen behindertengerecht und barrierefrei. Wie der SPD-Ortsverein hält Karsten Hellmuth eine gelebte Inklusion für erstrebenswert, doch ohne barrierefreie Einrichtungen würde eine darauf ausgerichtete Sportförderung zu Ungerechtigkeiten führen.
Besser sei eine pauschale Förderung pro Mitglied, gern auch mit höherer Berücksichtigung von Kindern und Jugendlichen. Um Anreize zum Energiesparen zu schaffen, könnte man die langjährigen Durchschnittswerte ermitteln und diese als Basislinie in die Sportförderung einrechnen. Ausgehend von diesen Zahlen ließe sich eine Bonus-/Malus-Regelung denken: Wenn der Verbrauch sinkt, könnten die Einsparungen den Sportvereinen zugutekommen. Wenn er ohne zwingenden Grund steigt, müssten die Sportvereine für die Mehrkosten direkt aufkommen.
Da die aktuelle Sportförderung im Wesentlichen schon auf die Mitgliederzahlen aufsetzt, hält Karsten Hellmuth eine pauschale Kürzung, wenn sie unumgänglich sei, um einen noch zu ermittelnden Prozentsatz für gerecht und sinnvoll. Es würde dann den Vereinen selbst obliegen, die gekürzten Mittel innerhalb ihrer Zuständigkeit sinnvoll und gerecht zu verteilen.
Karsten Hellmuth fand beim SPD-Ortsvereinsvorstand, dem alle Großenritter Stadtverordneten angehören, Verständnis und Zustimmung für seine Überlegungen. Mit dem Dank für die interessanten Einblicke dankte Ortsvereinsvorsitzender Robert Szeltner dem GSV-Vorstand und bekundete, dass er mit einem klareren Bild in die Sitzung der Sportkommission gehen würde als zuvor.
14.06.2023 in Allgemein
Nach der Rückkehr von unserer fabelhaften Fronleichnamsfahrt 2023 nach Volkach, wo wir eine Reise mit dem Fahrgastschiff "MS Undine" unternahmen und nach Ochsenfurt, mussten wir feststellen, dass alle so sehr mit dem Genießen der Fahrt verbrachten, dass sie nicht daran dachten Fotos für Sie zu schießen. Die vorhandenen Fotos geben aber einen Einblick in die Aktivitäten, die wir ausgiebig genießen konnten:
Für die nachstehenden Fotos danken wir DAGMAR LEISE:
14.06.2023 in Allgemein
Wir danken Dagmar Leise für die nachstehenden Fotos:
Die folgenden Fotos stammen aus der Kamera von Robert Szeltner:
14.06.2023 in Allgemein
Diese Fotos stellte Robert Szeltner zur Verfügung:
Wir freuen uns schon auf Fronleichnam 2024!
14.06.2023 in Allgemein
Am Morgen kündigte der „Wetterfrosch“ des Morgenmagazins für Franken bereits örtliche Gewitter mit starken Regenschauern an. Diese würden schnell auftreten und schnell wieder verschwinden, zwischendrin gäbe es bedeckten Himmel und ebenfalls örtlich Sonnenschein. Wer das Regenradar verfolgt hat, wird im Nachhinein Petrus‘ Plan erkannt haben, denn Sonnenschein war immer (nur) dort, wo sie sich Fronleichnams-Reisegruppe der SPD Großenritte aufgehalten hat. War diese im Bus oder unter Dach, zog sich der Himmel zu oder öffnete seine Schleusen. Getreu dem Motto: Wenn Engel reisen!
Morgens um 8 Uhr waren alle angemeldeten Teilnehmer pünktlich im Bus der Scherb-Reisen und es ging störungsfrei bis nach Volkach am Main, unserem ersten Reiseziel. Dort wartete bereits das Fahrgastschiff „Undine“ mit einer aufmerksamen, gut gelaunten Betreuung auf uns. Für die Dauer von anderthalb Stunden fuhren wir den Main hinauf und zurück, genossen bei schönstem Wetter die Landschaft und wer wollte, konnte probieren, wie der Frankenwein schmeckt, dem wir entlang der Weinberge beim Wachsen zuschauen konnten.
Wieder zurück im Bus, fuhren wir weiter zum Hauptziel, dem Städtchen Ochsenfurt mit seiner malerischen, sehenswerten Altstadt. Unterwegs gab es eine kostenlose Buswäsche durch einen Wolkenbruch, untermalt durch die schönsten Sommergewitter. Je näher wir an Ochsenfurt kamen, desto dünner wurden die Wolken und als wie ausstiegen, schien die Sonne heiß vom wolkenlosen Himmel.
Auf eine Stadtführung haben wir verzichtet, sondern Informationen des Fremdenverkehrsamtes verteilt, damit sich jeder seine Besichtigung nach eigenen Schwerpunkten einteilen konnte. Anschließend traf man sich wieder in einem der Cafés, Restaurants oder Eisdielen, die an diesem Feiertag gut organisiert auf Gäste warteten.
Nachdem jeder kulturell und kulinarisch auf seine Kosten gekommen war, ging es inmitten dunkler Wolken weiter zum nächsten und letzten Ziel, dem Hotel Rhön-Hof, wo wieder strahlender Sonnenschein und ein reichhaltiges und ausgezeichnetes Abendessen mit zuvorkommendem Personal auf uns warteten. Leider versäumten wir, Petrus darauf aufmerksam zu machen, dass wir mit anregenden Plaudereien Zeit verloren hatten und hinter dem Zeitplan lagen. Deswegen gerieten wir genau in dem Moment in einen Regenschauer, als wir das obligatorische Abschlussfoto machen wollten.
Rundum glücklich und zufrieden kehrten wir abends nach Großenritte zurück, nicht ohne den „Reiseleitern“ Helmut Koch und Robert Szeltner für die perfekte Organisation und Betreuung gedankt zu haben.
Mit der Rückkehr begannen wir die Tage bis zum nächsten Fronleichnam zu zählen. Wohin die Fahrt gehen wird, behalten die beiden wie immer für sich. Wir werden uns überraschen lassen!