Allgemein
14.06.2023 in Allgemein
Nach der Rückkehr von unserer fabelhaften Fronleichnamsfahrt 2023 nach Volkach, wo wir eine Reise mit dem Fahrgastschiff "MS Undine" unternahmen und nach Ochsenfurt, mussten wir feststellen, dass alle so sehr mit dem Genießen der Fahrt verbrachten, dass sie nicht daran dachten Fotos für Sie zu schießen. Die vorhandenen Fotos geben aber einen Einblick in die Aktivitäten, die wir ausgiebig genießen konnten:
Für die nachstehenden Fotos danken wir DAGMAR LEISE:
14.06.2023 in Allgemein
Wir danken Dagmar Leise für die nachstehenden Fotos:
Die folgenden Fotos stammen aus der Kamera von Robert Szeltner:
14.06.2023 in Allgemein
Diese Fotos stellte Robert Szeltner zur Verfügung:
Wir freuen uns schon auf Fronleichnam 2024!
14.06.2023 in Allgemein
Am Morgen kündigte der „Wetterfrosch“ des Morgenmagazins für Franken bereits örtliche Gewitter mit starken Regenschauern an. Diese würden schnell auftreten und schnell wieder verschwinden, zwischendrin gäbe es bedeckten Himmel und ebenfalls örtlich Sonnenschein. Wer das Regenradar verfolgt hat, wird im Nachhinein Petrus‘ Plan erkannt haben, denn Sonnenschein war immer (nur) dort, wo sie sich Fronleichnams-Reisegruppe der SPD Großenritte aufgehalten hat. War diese im Bus oder unter Dach, zog sich der Himmel zu oder öffnete seine Schleusen. Getreu dem Motto: Wenn Engel reisen!
Morgens um 8 Uhr waren alle angemeldeten Teilnehmer pünktlich im Bus der Scherb-Reisen und es ging störungsfrei bis nach Volkach am Main, unserem ersten Reiseziel. Dort wartete bereits das Fahrgastschiff „Undine“ mit einer aufmerksamen, gut gelaunten Betreuung auf uns. Für die Dauer von anderthalb Stunden fuhren wir den Main hinauf und zurück, genossen bei schönstem Wetter die Landschaft und wer wollte, konnte probieren, wie der Frankenwein schmeckt, dem wir entlang der Weinberge beim Wachsen zuschauen konnten.
Wieder zurück im Bus, fuhren wir weiter zum Hauptziel, dem Städtchen Ochsenfurt mit seiner malerischen, sehenswerten Altstadt. Unterwegs gab es eine kostenlose Buswäsche durch einen Wolkenbruch, untermalt durch die schönsten Sommergewitter. Je näher wir an Ochsenfurt kamen, desto dünner wurden die Wolken und als wie ausstiegen, schien die Sonne heiß vom wolkenlosen Himmel.
Auf eine Stadtführung haben wir verzichtet, sondern Informationen des Fremdenverkehrsamtes verteilt, damit sich jeder seine Besichtigung nach eigenen Schwerpunkten einteilen konnte. Anschließend traf man sich wieder in einem der Cafés, Restaurants oder Eisdielen, die an diesem Feiertag gut organisiert auf Gäste warteten.
Nachdem jeder kulturell und kulinarisch auf seine Kosten gekommen war, ging es inmitten dunkler Wolken weiter zum nächsten und letzten Ziel, dem Hotel Rhön-Hof, wo wieder strahlender Sonnenschein und ein reichhaltiges und ausgezeichnetes Abendessen mit zuvorkommendem Personal auf uns warteten. Leider versäumten wir, Petrus darauf aufmerksam zu machen, dass wir mit anregenden Plaudereien Zeit verloren hatten und hinter dem Zeitplan lagen. Deswegen gerieten wir genau in dem Moment in einen Regenschauer, als wir das obligatorische Abschlussfoto machen wollten.
Rundum glücklich und zufrieden kehrten wir abends nach Großenritte zurück, nicht ohne den „Reiseleitern“ Helmut Koch und Robert Szeltner für die perfekte Organisation und Betreuung gedankt zu haben.
Mit der Rückkehr begannen wir die Tage bis zum nächsten Fronleichnam zu zählen. Wohin die Fahrt gehen wird, behalten die beiden wie immer für sich. Wir werden uns überraschen lassen!
20.05.2023 in Allgemein
Der SPD-Ortsverein Großenritte hatte sich vor einiger Zeit mit der Leitung des Gertrudenstifts getroffen, um sich die Situation dieses schon seit vielen Jahren von Großenritte untrennbaren Alten- und Pflegeheimes zu informieren. Dabei wurde die Idee geboren, ein erneutes Treffen unter Beteiligung der hessischen Politik zu organisieren, um die Probleme der Altenpflege zu thematisieren.
Robert Szeltner konnte den Wahlkreis-Landtagsabgeordneten Florian Schneider, die Landtagsabgeordnete und gesundheits- und pflegepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Dr. Daniela Sommer und den Geschäftsführer der ASB Wohnen und Pflege GmbH gewinnen, die sich mit Bernhard Pammer, dem Geschäftsführer der AGAPLESION und der Einrichtungsleiterin der AGAPLESION GERTRUDENSTIFT gGmbH Kira Stickler in den Räumen des Gertrudenstifts zum Austausch trafen. Reiner Heine nahm als Stadtverordnetenvorsteher teil. Bürgermeisterin Manuela Strube musste absagen, ließ aber die Grüße der Stadt übermitteln.
Nach und nach erschloss sich so die gesamte, teilweise fast hoffnungslose Lage der Altenpflege.
Landesweit gibt es tausendfachen Bedarf an neuen Pflegeplätzen. Pro Pflegeplatz würden Baukosten von rund 150.000 € anfallen. Diese würden aber nur mit 125.000 bis 130.000 € refinanziert. Neu bauen bleibt daher aus.
Nicht mehr viele können sich die Pflege überhaupt leisten. Der Eigenanteil bei Pflegestufe 3 liegt bei ca. 2.650 Euro! Daher müssen die Sozialämter einspringen. Die Genehmigung von Sozialhilfeanträgen dauert teilweise bis zu einem Jahr.
Derzeit ist nicht klar, wie die Umsetzung des „Personalbedarfsbemessung in vollstationären Pflegeeinrichtungen“ zum 01.07.2023 erfolgen soll. Es gibt noch keine Vorgaben. Klar ist jedoch, dass eine Personalmehrung geplant ist. Aber wo sollen die Pflegekräfte herkommen? Zusätzliche, jedoch am Markt fehlende Pflegeassistenten werden benötigt. Für die 3-jährige Pflegeausbildung fehlen Räume und Tausende Pflegelehrer in den Pflegeschulen.
Bis zum Jahr 2030 werden lt. Bertelsmann Stiftung 500.000 Pflegekräfte fehlen. Schon heute arbeitet das vorhandene Personal am Rande der Leistungsfähigkeit. So hat sich der Krankenstand in den letzten Jahren verdoppelt. Häufig wird körperliche und psychische Überlastung festgestellt und Pflegekräfte wechseln in die Krankenpflege statt der Altenpflege, weil dort mehr verdient wird. Ein Sozialer Dienst müsste wieder etabliert werden.
Die Anerkennung ausländischer Fach- und Hilfskräfte läuft zu bürokratisch und dauert viel zu lange. Zum Teil werden Nachweise gefordert, die nicht erbracht werden können (Kriegsgebiete!). Eine generelle Forderung ist die Entbürokratisierung (hohe Aufwände bei Formalien).
Die Situation der Pflege wird auch beim kommenden Kaffeeklatsch der SPD Großenritte eines der meistdiskutierten Probleme sein.