14.05.2023 in Allgemein

Fronleichnamsfahrt 2023 nach Volkach / Ochsenfurt 

 
Genießen Sie freie Zeit in der malerischen Altstadt von Ochsenfurt!

Termin:  08.06.2023

 

Die Tour eignet sich auch für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität, da alles auf kurze Wege ausgelegt ist. Eine Barrierefreiheit ist allerdings nicht gegeben!

Wir fahren in einem modernen Reisebus mit Klimaanlage, WC und Bordküche von Großenritte (Kirche) um 8 Uhr ab und nehmen Kurs auf das Städtchen Volkach. Dort werden wir bis 11:30 Uhr an Bord der MS Undine gehen und eine anderthalbstündige Schifffahrt über die Volkacher Mainschleife unternehmen. Danach geht es mit dem gleichen Bus weiter nach Ochsenfurt.

In Ochsenfurt hat jeder Teilnehmer freie Zeit nach eigenem Ermessen zu einer Besichtigung der sehenswerten Altstadt oder eine weitere Schifffahrt mit der Altstadtfähre „Nixe“. Wer will, kann sich die Zeit auch in einem der vielen Cafés bei Kaffee, Kuchen oder einem Speiseeis vertreiben. Diese Kosten hätte jeder selbst zu tragen.

Später geht es mit dem Reisebus weiter zum Hotel „Rhön-Hof“ in Oberleichtersbach. Dort nehmen wir gemeinsam ein gutes Abendessen ein und lassen den Tag Revue passieren. Das Abendessen ist im Reisepreis inbegriffen.

Wer mitfahren möchte, kann sich unter den Telefonnummern 05601-894950 oder 0176-84561955 anmelden. Der Reisepreis beträgt 49 Euro pro Person. Auch Freunde der SPD sind willkommen!

07.05.2023 in Allgemein

Terminplanung Ortsverein Großenritte

 
An Fronleichnam geht es nach Ochsenfurt!

Geheimnis gelüftet: Es geht an Fronleichnam nach Ochsenfurt

Lange wurde das Ziel der Fronleichnamsfahrt 2023 als ein Geheimnis behandelt. In der letzten Vorstandssitzung berichtete Robert Szeltner in groben Zügen von der „Probefahrt“, die das Organisationskomitee abgeschlossen hat. Demnach wird die unterfränkische Kleinstadt Ochsenfurt mit seiner beachtenswerten Altstadt das diesjährige Ziel sein. Eine längere Fahrt auf dem Main mit einem Fahrgastschiff und ein schmackhaftes Abendessen in einem Rhönhotel werden zum Reiseprogramm gehören. „Die Tour eignet sich auch für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität“, fasste Robert Szeltner zusammen.

Mehr über die Reise, deren Ziel und Ablauf wird in einer der nächsten Wochen vorgestellt, wenn auch der endgültige Reisepreis feststeht.

 

Jahreshauptversammlung der SPD Großenritte

Am Samstag, 13. Mai 2023 findet die diesjährige Jahreshauptversammlung der SPD Großenritte im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ statt. Einladungen wurden satzungsgemäß per Post zugestellt. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen. Auch unsere Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher und unser Landtagsabgeordneter Florian Schneider werden anwesend sein und sicher gern Auskunft zur Bundes- und Landespolitik aus Erster Hand geben.

 

„Kaffeeklatsch“ mit der SPD Großenritte

Am Montag, 5. Juni wird der nächste Seniorennachmittag der SPD Großenritte veranstaltet. Es wird kein festes Thema geben, sondern wir setzen uns mit Kaffee und Kuchen an den Tisch. Zu reden gibt es genug Themen.

30.03.2023 in Allgemein

Alte Heimat Großenritte

 
Hatte mit seinen fundierten Kenntnissen die Aufmerksamkeit aller Gäste: Reiner Heine

„Daran kann ich mich noch erinnern! Bei dem habe ich auch gekauft!“ „Die Mohnschnecke bei dem war besser als man sie heute bekommt und hat nur einen Groschen (10 Pfennige) gekostet!“ „Wenn der fertig war, hatten alle Jungs den gleichen Haarschnitt!“ „Wenn man heute dort steht, kann man sich nicht mehr vorstellen, dass es einmal so ausgesehen hat!“

Die ersten sieben Jahrzehnte des alten Jahrhunderts wurden beim Seniorennachmittag des SPD-Ortsvereins Großenritte wieder lebendig. Reiner Heine hatte Fotos von der Zeit nach 1900 bis zur Gründung der Stadt Baunatal in 1966 digitalisiert und aufgearbeitet. Knapp 80 Bilder ließen so Zeiten wieder auferstehen, als die deutlich mehr als 30 Gäste des Seniorennachmittags noch kleine Kinder bis junge Erwachsene waren.

An die Werksbahn des Basaltsteinbruchs konnten sich noch alle erinnern. Ein Teilnehmer konnte berichten, dass er zu der dargestellten Rampe eine besondere Beziehung hatte. War er doch genau an seinem fünften Geburtstag von dieser heruntergestürzt und hatte sich den Arm gebrochen. Statt am Kaffeetisch mit seinen Gästen saß er nun mit eingegipstem Arm im Krankenhaus.

Gastwirtschaften gab es noch zuhauf in Großenritte. Wenn man es mit dem Trinken übertrieben hatte, musste keiner mehr als 300 Meter nach Hause laufen. Bei „Bahnewirts Kurt“ wurde genauso getanzt wie im heutigen Marie-Calm-Haus. Kleidung kaufte man nicht bei H&M oder C&A, sondern kaufte Wolle, Stoff und Knöpfe „beim Sieb“ im früheren Spritzenhaus, wo heute die Bushaltestelle an der Kirche ist, oder beim Textil-Siebert.

Zwei heimische Bäcker (Umbach und Engel) versorgten die Großenritter. Beide Bäcker brachten wie der Gudensberger Bäcker Brede (Pferde-Fuhrwerk!) Backwaren in die Straßen, wo sie ihre festen Haltestellen hatten. Dazu kamen mobile Verkaufswagen für Butter, Käse, Eier und Nudeln. Milch holte man beim Bauern in der eigenen Milchkanne. Obst brachte man in die örtliche Mosterei, wo man für seine Ernte Gutscheinmarken für daraus gemachte Fruchtsäfte bekam. Zum Frisör ging man zum Buntenbruch oder zum Stabenow, wenn man sich die Haare nicht zu Hause von „Fritzchen“ Ullrich schneiden ließ (herzlichen Glückwunsch nachträglich zum 80.!). Fleisch und Wurst gab es von „Meilen Henner“ oder vom „Humburger“, wenn man nicht von einem der Hausschlachter die beim Haus gehaltenen Schweine schlachten ließ.

Gefeiert wurde auch viel. So konnte Reiner Heine viele Fotos von Großenritter Kirmes und Vereinsfeiern zeigen.

Die Erinnerungen gingen aber auseinander, als es um die genaue Umgebung des Hofes von „Ostheims“ ging, der auf dem heutigen Dorfplatz stand. Wo genau verlief der offene Leisel-Bach? Wo traf er sich mit dem ebenfalls offenen Heimbach? Beide sind in unterirdischen Rohren verschwunden. Auch ist nichts mehr von den Wegen zu sehen, auf denen die Kinder im Winter von der Straße Unter den Linden bis zur heutigen Raiffeisenbank oder sogar bis zum „Gröschner“ Schlitten fuhren.

Die Zeit verging wie im Flug und sorgte für Gesprächsstoff für das anschließende gemütliche Beisammensein. Alle sind sich einig: Die SPD sollte diese Rückschau noch ergänzen. Reiner Heine sortiert bereits seine nicht gezeigten Fotos.

30.03.2023 in Allgemein

Besuch im Marie-Calm-Haus in Baunatal Großenritte am 09.03.2023

 
Sehr beeindruckt : Wolter Jungbauer, Dagmar Leise, Reiner Heine und Robert Szeltner mit Marta Tesfamariam (links)

Gemeinsame Wohnform für Mütter/Väter und Kinder

Wenn die Sonne über den Langenbergen untergeht, zeigt der Schatten der Kirchturmspitze in Richtung auf ein Fachwerkgebäude, in welchem junge Familien Hilfe und Unterstützung finden. Früher befand sich in dem Gebäude eine Gastwirtschaft, ein Tanzsaal und die katholische Kirche. Heute finden dort Eltern mit Kindern eine geschützte Umgebung im Marie-Calm-Haus des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB).

Bereits Ende der 70er-Jahre war hier ein privat geführtes, familiennahes Kinderheim in dem fünf Heimkinder betreut wurden. Anfang der 90er-Jahre wurde das ‚Marie-Calm-Haus‘ als stationäre Jugendhilfeeinrichtung für Mutter und Kind gegründet.

Indes wurde 1996 die ASB Gesellschaft für soziale Einrichtungen Hessen mbH gegründet, eine Einrichtung für Betreutes Wohnen von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Diese Leistung wird bis heute weitergeführt und wurde um den Bereich Hilfen zur Erziehung ergänzt. Im Jahr 2016 wurde letztlich das Marie-Calm-Haus vom ASB übernommen.

Die ASB Wohnen und Pflege GmbH, der das Marie-Calm-Haus im Bereich der zentralen Verwaltung angegliedert ist und deren Geschäftsführer Lars Peter den Ortsvereinsvorstand zu einem Besuch eingeladen hatte, hat weitere Einrichtungen in Guntershausen, Bad Emstal, Kassel, Lohfelden und in Südhessen.

Hier in Baunatal geht es um die Betreuung von Eltern mit Kleinkindern und Säuglingen, die in eigenen Wohnungen leben und dabei Unterstützung im Alltag benötigen. Im Landkreis Kassel gibt es keine vergleichbare Einrichtung.

12 Mitarbeitende sind im Einsatz, überwiegend mit Teilzeitstellen und darüber hinaus auch Praktikanten, die sich liebevoll um die bis zu 10 Personen kümmern, die das Marie-Calm-Haus gemäß der Betriebserlaubnis aufnehmen darf. Die Wohnungen sind jeweils ausgelegt für 1 Elternteil und 1 Kind. Eine Notfallwohnung muss vorgehalten werden. Der tatsächliche, aktuelle Bedarf ist höher. Daher wäre ein Ausbau sinnvoll. Auf dem Gelände besteht die Möglichkeit hierzu. Es steht aber derzeit nicht fest, ob es zu einer Erweiterung kommen wird.

Bedarf gibt es genug für solche Einrichtungen. Auslöser für eine Unterbringung sind in der Regel Überforderung in der Erziehung und in der Bewältigung des Alltags. Auftraggeber der Maßnahme sind die Jugendämter. Am Anfang wird eine schriftliche Vereinbarung über 2 Jahre in einem Hilfeplan (Ziele und Maßnahmen) getroffen. Dieser wird alle 6 Monate überprüft und ggf. überarbeitet.

Ein gewisses Maß an Selbständigkeit wird erwartet, da in der Nacht nur eine Rufbereitschaft vorhanden ist. Allgemein ist das Ziel, eine Stabilisierung der Eigenständigkeit zu erreichen.

Im Tagesablauf sind die Familien autark, es gibt aber viel individuelle Unterstützung bei den alltäglichen Abläufen. Beispiele: Ernährung, feste Abläufe, gemeinsames Mittagessen, Programm „Fit for Kids“, Umgang mit Geld, Behörden, Finanzangelegenheiten, Einkaufen, usw. Auch eine Schuldnerberatung wird vom Landkreis durchgeführt.

Über die bis zu 2 Jahre laufenden Maßnahmen hinaus ist in vielen Fällen Hilfe nötig, um die jungen Familien besser in den selbständigen Alltag zu integrieren.

Die Grundversorgung ist finanziell gesichert. Dennoch hat die Leitung des Hauses Ideen, für die Geld benötigt wird. Geldspenden (z.B. zu einem Zirkusprojekt) bzw. Sachspenden sind daher sehr willkommen. So wird aktuell z.B. ein neues Kinderspielhaus für den Garten gebraucht oder auch Kinderspielgeräte. Wer mithelfen will, kann sich auch ehrenamtlich einbringen.

Insgesamt war es wieder ein sehr gutes Gespräch mit intensivem Austausch. Wir haben viel über eine Einrichtung gelernt, an der wir immer mal wieder vorbei fahren, von der wir aber nicht mehr als die Fassade kannten. Es wurde vereinbart, in Verbindung zu bleiben.

26.03.2023 in Allgemein

Sauberhaftes Baunatal – Wir machten mit

 
Stolz auf Müll-freien Ortsrand: Arnold Dittmar, Jana Branke, Horst Reuter, Reiner Heine und Dagmar Leise (v.l.n.r.)

Am Samstag, 25. März 2023 fand wieder die Aktion „Sauberhaftes Baunatal“ statt. Vereine, Einrichtungen und private Gruppen gingen „bewaffnet“ mit Müllbeuteln und Müllzangen los, um die Stadt von herumliegendem Müll zu befreien. Die SPD Großenritte war auch dieses Jahr wieder dabei. Wir hatten uns angemeldet, den Ortsrand zwischen Besser Straße und Ortseingang Niedenstein und das Holzbürgel selbst zu reinigen.

Am Treffpunkt stieß eine Bürgerin zu uns, die kein Mitglied unserer Partei ist, aber ihren Beitrag zu einer sauberen Landschaft leisten wollte und unserer Ankündigung in den Baunataler Nachrichten gefolgt ist. Über ihre Mithilfe haben wir uns sehr gefreut, nicht zuletzt weil uns krankheitsbedingt ein paar routinierte Hände ausgefallen waren,

Das Wetter war nicht so toll wie im vergangenen Jahr. Starker Wind und ein kurzer Regenschauer begleitete uns dieses Mal. Doch mit entsprechender Kleidung ausgestattet, ging es mit hoher Motivation los. Es war schnell festzustellen, dass viel weniger Müll an Wegerändern und Gebüschen lag als früher. Insbesondere kann beobachtet werden, dass kaum noch gefüllte Hundekotbeutel achtlos weggeworfen wurden. Dafür möchten wir den Hundebesitzern erst einmal danken und unser Lob aussprechen.

Dank gilt auch dem knappen Dutzend jungen Handballer des GSV Eintracht Baunatal, die sich das gleiche Areal ausgesucht hatten wie wir und die Reste aufklaubten, welche wir übersehen hatten. Dafür überließen wir ihnen gern das Wäldchen des Holzbürgels mit dem dichten Buschwerk, welches sich im Nachhinein als doch recht vermüllt erwies. Ihrem Engagement und der Akribie, mit der sie vorgegangen sind, zollen wir unseren hohen Respekt.

In anderthalb Stunden waren wir durch und verabschiedeten uns mit dem Wissen, dass der Bereich südlich von Großenritte wieder Müll frei ist.