Allgemein
17.09.2023 in Allgemein
In diesem Jahr beteiligte sich der Stadtverband mit Teilnehmern aus fast allen Stadtteilen am Großenritter Kirmesumzug. Dieser Umzug ist als einziger aus der weiten Tradition der Kirmesveranstaltungen in Baunatal noch erhalten und lebendig geblieben.
Auch Landtagsabgeordneter Florian Schneider ließ es sich nicht nehmen und war mit seinem Wahlkampfbus und Bollerwagen dabei.
Mit einer Fußgruppe – ausgestattet mit Gummibärchen, Süßigkeiten, Kulis, Einkaufswagenchips, Info-Zetteln und vielem mehr – ging es mit den vielen anderen Gruppen in einem bunten und zuweilen lauten Zug durch Großenritters Straßen.
Bei bestem spätsommerlichem Wetter mit Sonne pur säumten zahlreiche Zuschauer, unter denen man vielen Bekannten „Hallo“ sagen konnte, die Straßenränder und nahmen die vom SPD-Team verteilten Give-aways gerne in Empfang.
Am Ende ging’s noch zum Schnuddeln beim Schoppen ins volle Festzelt.
Insgesamt eine runde Veranstaltung, die wieder einmal zeigte, was die Großenritter Kirmesburschen auf die Beine stellen können und wie sie feiern können.
Die teilnehmenden Genossinnen und Genossen hatten viel Spaß – ein Dank geht an die Organisatoren.
Nachfolgend sehen Sie weitere Fotos:
14.08.2023 in Allgemein
Gast der Vorstandssitzung war Pfarrer Gerd Bechtel, einer von drei Seelsorgern der evangelischen Kirchengemeinde Großenritte und Altenritte. Der Ortsvereinsvorstand hatte ihn eingeladen, um sich vorzustellen und gemeinsame Schnittstellen bei der Fürsorge für die Bürgerinnen und Bürger in Großenritte zu finden.
Bechtel ist seit zwei Jahren Pfarrer in Großenritte, welches er sich mit der Pfarrerin Christiane Kupski teilt. Begonnen hatte der in Emstal aufgewachsene Bechtel als Gemeindepfarrer in Wolfhagen, bevor er in die Diakonie wechselte, wo er zuletzt leitende Aufgaben übernahm. Die Corona-Pandemie hat sein Ankommen erschwert und noch heute sind deren Nachwirkungen zu spüren. Aufgaben und Zuspruch hat die örtliche Kirche dennoch. So hat man trotz des spürbaren demografischen Wandels in Großenritte rund 50 Konfirmanden und Konfirmandinnen, die im kommenden Jahr in die Kirche aufgenommen werden wollen, so viele wie alle anderen Ortsteile gemeinsam.
Pfarrer Bechtel schildert seine Aufgaben und sein Bemühen, mit den Pfarrerinnen gemeinsam nicht nur für die Seelsorge einzutreten, sondern auch simple Hilfestellung bei Notlagen zu leisten und manchmal auch mit ganz profanen Dingen für Verbesserungen zu sorgen, beispielsweise mit einem Projekt, bei dem gemeinsam mit der Fußballjugend Rampen aus Lego-Steinen gebaut werden. Ein Projekt, das jeder durch Sachspenden unterstützen könnte.
Für den SPD-Ortsverein Großenritte bot Robert Szeltner die Zusammenarbeit bei Veranstaltungen oder Projekten an und hoffte auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Pfarramt und lokaler Politik.
Im internen Teil der Vorstandssitzung wurden die zurückliegenden Veranstaltungen noch einmal nachbetrachtet und neue Veranstaltungen geplant, die nach der Ferienpause stattfinden sollen, darunter ein Seniorennachmittag am 25. September, bei dem Reiner Heine wieder Fotos aus dem alten Großenritte des letzten Jahrhunderts gezeigt werden sollen und die Teilnahme am Kirmesumzug. Bei der nächsten Vorstandssitzung am 14. September werde dann Nägel mit Köpfen gemacht.
31.07.2023 in Allgemein
Seit vielen Jahres ist es Tradition, dass der SPD-Ortsverein den Bürgermeister oder die Bürgermeisterin zu einem Rundgang durch den Ortsteil einlädt, um sich über aktuelle Belange vor Ort auszutauschen oder Informationen aus erster Hand zu erhalten. Die Route legt jeweils der Ortsverein fest und orientiert sich dabei an der Zahl oder Bedeutung von Hinweisen, die aus der Bevölkerung an ihn herangetragen wurden. Der Weg in diesem Jahr führte noch einmal durch einen Teil der Niedensteiner Straße, der Gänsefeldstraße, der Straße Am Mühlengraben zur Langenbergschule und über die Elgershäuser Straße zurück zum Ausgangspunkt, dem Dorfplatz.
Es waren vor allem Verkehrsthemen, die Bevölkerung und Ortsverein beschäftigten. Als Oberste Polizeibehörde ist die Bürgermeisterin dabei der ideale Partner, denn in ihrer Hoheit liegt es über Verkehrsbelange auf den Gemeindestraßen in abschließender Zuständigkeit zu entscheiden.
Das Wetter meinte es nicht gut mit dem Tross, der sich mit Bürgermeisterin Manuela Strube auf den Weg machte. War es im vergangenen Jahr noch entschieden zu heiß, waren phasenweise Niesel- oder Landregen ein kleiner Störfaktor. Dennoch hatten sich an den vorher bekanntgegebenen Stationen Bürgerinnen und Bürger eingefunden, um der SPD und der Bürgermeisterin von ihren Kümmernissen zu berichten und um Hilfe oder Unterstützung bei der Lösung zu bitten.
Die erste Station an der Ecke der Niedensteiner und der Besser Straße waren gleich ein Ort, an dem man sich von der überdurchschnittlich großen Belastung der Anwohner durch den Durchgangsverkehr von Nord nach Süd ein eigenes Bild machen konnte, unterstützt durch Schilderungen direkt betroffener Anwohner. Hatte Bürgermeisterin Strube seit dem letzten Stadtteilrundgang ihre Ankündigung wahr machen können, auf allen Gemeindestraßen Tempo 30 einzuführen, konnte sie für die Landesstraßen (Niedensteiner, Elgershäuser und Besser Straße) keine schnellen Lösungen anbieten. Sie sei jedoch mit dem Land und dem Kreis in engem Kontakt und habe bei der letzten Verkehrsschau mit diesen Stellen Verbesserungen besprochen, die bis zur nächsten Verkehrsschau in diesem Jahr Zahlen in Form zu erhebenden Zahlen von Fahrzeugbewegungen und Geschwindigkeiten belegt werden sollen. Zudem entwickelt die Stadt Baunatal einen Verkehrsrahmenplan mit dem Ziel den Innerortsverkehr auf die Umgehungsstraßen zu verlagern. Dabei ist das Ziel den Weg durch den Ort unattraktiv zu machen. Dazu sollen insbesondere wechselweise Parkverbote herangezogen werden, die den Verkehrsfluss zwar durch das Teilen einer Fahrbahnhälfte einschränken, aber zu mehr Lebensqualität für die Anwohner sorgen werden. Dabei wird auf die Belange der Landwirte mit ihren langen Gespannen genauso Rücksicht zu nehmen sein, wie für Liefer- und Besucherverkehr. Erste grobe Modelle seien bereits skizziert.
Derzeit ist die Besser Straße wegen des Endausbaus durch die Deutsche Glasfaser nur in einer Richtung befahrbar. Erste Erleichterungen zeichnen sich daher bereits an.
In der Gänsefeldstraße konnte man sich gemeinsam davon überzeugen, dass das im Vorjahr beim Rundgang eindringlich geschilderte Problem mit zugeparkten Einfahrten nachhaltig gelöst und inzwischen auch weitgehend akzeptiert sind. Zwei Anwohner schilderten gleichwohl weitere Probleme, die Bürgermeisterin notierte und denen sie sich annehmen will.
Zu Kulturhalle, Langenbergsporthalle, Sportplatz und Sportförderung konnte Frau Strube Informationen zum Fortschritt und zur Zukunft geben. Gleiches galt auch für die nächste Station an der Langenbergschule, bei der Themen wie Kinderbetreuung, Bildungsförderung und der Neubau der dem Kreis gehörenden Schule diskutiert wurden.
Weitere Themen, die ausführlich besprochen wurden:
Die Zahl der Allgemein- und Hausärzte sinkt, während die Einwohnerzahl steigt. Aktuell ist es bereits schwierig, einen Hausarzt zu finden.
Die gefahrenen Geschwindigkeiten in der Elgershäuser Straße werden als zu hoch empfunden, was sich bei den polizeilichen Geschwindigkeitsmessungen zum Teil bestätigte. Hier wird durch eine regelmäßige Blitzeraufstellung gegengesteuert werden.
Am Rande spielte auch die geplante und kontrovers diskutierte Siedlungsentwicklung im Norden von Großenritte eine große Rolle. Einig ist man sich darin, dass die Beteiligten ihre jeweiligen Argumente ernsthaft austauschen und sich eine Annäherung ergeben hat.
24.07.2023 in Allgemein
Traditionell lädt der SPD Ortsverein Großenritte einmal jährlich die Bürgermeisterin zu einem Rundgang durch einen Teil des Stadtteils ein. Nach Norden und Osten ist in 2023 wieder der westliche Teil von Großenritte vorgesehen.
Dieser Rundgang wird am Donnerstag, dem 27. Juni 2023 ab 18 Uhr am Dorfplatz beginnen. Insgesamt sind sechs Stationen für einen Zwischenhalt eingeplant, um auch mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Diese Zwischenhalte wollen wir auch nutzen, um Bürgermeisterin einige Probleme näherzubringen, die an den Ortsverein herangetragen wurden und schon länger auf eine Lösung oder zumindest eine Milderung warten.
Station 1 (Dorfplatz)
Hier beginnt der Rundgang, gibt aber bereits Gelegenheit Themen anzusprechen, die abseits des vorgesehenen Weges liegen.
Station 2 (Kreuzung Niedensteiner und Besser Straße)
Hier werden wir noch einmal über den wegen der Autobahnbaustelle in Kassel extrem zugenommenen Abkürzungsverkehr von A44 zur A49 oder A7 reden. Außerdem ist die Deutsche Glasfaser dort mit dem Endausbau beschäftigt, was wir uns ansehen möchten.
Station 3 (Einmündung Gänsefeldstraße in die Niedensteiner Straße)
Da tagsüber auf der rechten Seite der Niedensteiner Straße zwischen Gänseweide und Gänsefeldstraße durchgehend Auto an Auto parkt, kommt es zu Problemen mit dem Passieren dieses Abschnittes im Gegenverkehr. Im weiteren Verlauf wollten wir in der Gänsefeldstraße Bürgermeisterin Strube dafür danken, dass das Hauptproblem aus dem vorjährigen Rundgang schnell und nachhaltig gelöst wurde, das Zuparken von Einfahrten.
Station 4 (Ecke Gänsefeldstraße und Am Mühlengraben)
Die Nähe zum Langenberg-Sportpark und -sportplatz gibt Gelegenheit, nach dem aktuellen Stand bei Langenberg-Sporthalle, Kulturhalle und Sportplatz zu fragen.
Station 5 (Langenbergschule)
Die Langenbergschule platzt aus den Nähten und wird demnächst saniert, bzw. in Teilen neu gebaut. Schulträger ist der Landkreis. Dennoch können Eltern sich an uns wenden, wenn sie Probleme im Zusammenhang mit dem Schulbetrieb haben. Im weiteren Verlauf werden wir an den Arztpraxen vorbeigehen und dabei die Bürgermeisterin auf die Schwierigkeiten von Zugezogenen hinweisen, in Großenritte einen Haus- und Allgemeinarzt zu finden.
Station 6 (Ecke Talrainweg und Elgershäuser Straße)
In der Elgershäuser Straße wurde in letzter zwei Mal der Verkehr durch polizeiliches „Blitzen“ kontrolliert, mit stark abweichenden Ergebnissen. Wir wollen das mit der Bürgermeisterin noch einmal thematisieren.
Anschließend kehren wir zum Dorfplatz zurück, wo der Rundgang enden wird.
Jede Bürgerin und jeder Bürger ist herzlich eingeladen, uns auf dem Rundgang zu begleiten oder unterwegs hinzuzustoßen.
03.07.2023 in Allgemein
Die Stadt Baunatal hat wegen der in den letzten zehn Jahren wesentlich veränderten Haushaltssituation neben anderen Einsparungen auch Kürzungen der Sportförderung vorgesehen. Mit den Spitzen der Sportvereine wurden erste Gespräche geführt und der Sozialausschuss hat ein erstes Modell der künftigen Sportförderung skizziert. Grund genug, mit dem Vorsitzenden des GSV Eintracht Baunatal ein Gespräch zu führen, bevor im Sportausschuss die Bedingungen konkretisiert werden. Karsten Hellmuth kam auf Einladung des SPD-Ortsvereins Großenritte in die letzte Vorstandssitzung, um die Sichtweise des örtlichen Vereinssports (GSV Eintracht Baunatal und Großenritter Carnevals Gesellschaft) zu schildern.
Erfreut nahm der SPD-Ortsverein zur Kenntnis, dass der Vereinssport durch Corona zwar gelitten, sich aber wieder davon erholt hatte und auch die Entwicklung der Mitgliederzahl zufriedenstellend war. Einzig die Theatergruppe sieht in eine ungewisse Zukunft, die aber nichts mit Corona zu tun hat, sondern mit der Kulturhalle, die schon seit Jahren keine größeren Veranstaltungen mehr erlaubt und auch nach der teilweisen Sanierung nicht mehr die gleiche Zahl von Zuschauern zulassen wird, die früher die Vorstellungen der Laien-Schauspieler verfolgen konnten. Schauspieler leben für öffentliche Auftritte und brauchen klare Perspektiven für die Zukunft.
Der Rollsport, der früher in höherklassigen Ligen mitwirken konnte, war in dem ehemaligen Tennis-Leistungszentrum untergebracht. Seit dessen Verkauf und späteren Umwandlung in ein Fitness-Center ist diese Abteilung ‚heimatlos‘ und musste sich mangels anderer Trainings- und Ligabetriebs-Möglichkeiten auflösen.
Die übrigen Sportarten haben massiven Zuspruch bei den Jugendgruppen, weshalb es inzwischen für sie an Sportstätten mangelt. Die Senioren-Gruppen haben keinen nennenswerten Mitgliederschwund erleiden müssen. „Großenritter sind treu!“, kommentierte Karsten Hellmuth.
In Sachen Sportbedingungen wurden viele Themen unvoreingenommen angesprochen. Da neben den sinkenden Steuereinnahmen auch große Preissteigerungen bei Energieverbrauch zu beachten sind, halten alle Gesprächsteilnehmer das Energiesparen als zwingende Voraussetzung an. Dabei gibt es Möglichkeiten, die schnell umzusetzen sind, wie der sparsame Umgang mit Warmwasser beim Duschen und die auf den notwendigen Zeitraum reduzierte Verwendung der Flutlichtanlagen. Hierbei ist aber zu beachten, dass zur Unfallverhütung eine ausreichende Beleuchtung auch nach dem Trainingsende notwendig ist und man in Großenritte das Flutlicht in dieser Zeit durch -derzeit nicht vorhandene- Alternativbeleuchtung der Wege sicherstellen könnte und Sparpotenzial hätte.
Eine stärkere Konzentration auf Inklusionssport, wie ihn der Sozialausschuss in den Vordergrund stellen will, benachteiligt die meisten Ortsteile, nicht etwa, weil sie diesen nicht anbieten wollen, sondern weil ihnen die baulichen Voraussetzungen fehlen. Menschen mit Beeinträchtigungen sind bereits heute höchst willkommen und werden mit offenen Armen aufgenommen. Doch die Sportstätten sind in den wenigsten Fällen behindertengerecht und barrierefrei. Wie der SPD-Ortsverein hält Karsten Hellmuth eine gelebte Inklusion für erstrebenswert, doch ohne barrierefreie Einrichtungen würde eine darauf ausgerichtete Sportförderung zu Ungerechtigkeiten führen.
Besser sei eine pauschale Förderung pro Mitglied, gern auch mit höherer Berücksichtigung von Kindern und Jugendlichen. Um Anreize zum Energiesparen zu schaffen, könnte man die langjährigen Durchschnittswerte ermitteln und diese als Basislinie in die Sportförderung einrechnen. Ausgehend von diesen Zahlen ließe sich eine Bonus-/Malus-Regelung denken: Wenn der Verbrauch sinkt, könnten die Einsparungen den Sportvereinen zugutekommen. Wenn er ohne zwingenden Grund steigt, müssten die Sportvereine für die Mehrkosten direkt aufkommen.
Da die aktuelle Sportförderung im Wesentlichen schon auf die Mitgliederzahlen aufsetzt, hält Karsten Hellmuth eine pauschale Kürzung, wenn sie unumgänglich sei, um einen noch zu ermittelnden Prozentsatz für gerecht und sinnvoll. Es würde dann den Vereinen selbst obliegen, die gekürzten Mittel innerhalb ihrer Zuständigkeit sinnvoll und gerecht zu verteilen.
Karsten Hellmuth fand beim SPD-Ortsvereinsvorstand, dem alle Großenritter Stadtverordneten angehören, Verständnis und Zustimmung für seine Überlegungen. Mit dem Dank für die interessanten Einblicke dankte Ortsvereinsvorsitzender Robert Szeltner dem GSV-Vorstand und bekundete, dass er mit einem klareren Bild in die Sitzung der Sportkommission gehen würde als zuvor.