30.05.2022 in Allgemein

Unser Ziel: Quedlinburg

 
Malerische Gasse in Quedlinburg

Die diesjährige Fronleichnamsfahrt wird uns in die Welterbe Stadt Quedlinburg im Südharz führen.
Quedlinburgs architektonisches Erbe steht seit 1994 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und macht die Stadt zu einem der größten Flächendenkmale in Deutschland. In der historischen Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen befinden sich über 2100 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten. Am Markt liegt das Renaissance-Rathaus mit der Roland-Statue, südlich davon der Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche und dem Domschatz als Zeugnisse des Quedlinburger Damenstifts. Auch der Münzenberg mit der romanischen Klosterkirche St. Marien und im Tal dazwischen die romanische Kirche St. Wiperti, der sich anschließende Abteigarten und der Brühl-Park gehören zum Weltkulturerbe.

 Sehr bekannt ist Quedlinburg vor allem durch seinen Domschatz. Der Quedlinburger Domschatz ist einer der bedeutendsten Schätze Deutschlands. Es handelt sich um die Reste des Schatzes des Quedlinburger Damenstiftes, die heute in zwei Nebenräumen der Stiftskirche St. Servatius in Quedlinburg ausgestellt sind.

 Für die Fahrt am 16. Juni 2022 sind noch Plätze frei. Wir starten um 8:00 Uhr an der Kirche in Großenritte. Die Rückkehr ist für zirka 20:00 Uhr vorgesehen.

Der Fahrpreis beträgt 40 Euro. Er beinhaltet die Busfahrt, eine geführte einstündige Stadtführung sowie das gemeinsame Abendessen im Landgasthaus “Zum Krug” in Hann. Münden, Ortsteil Lippoldshausen.

Wer mitfahren möchte, meldet sich bitte umgehend bei Helmut Koch unter der Telefonnummer 05601/8074 (oder 0171 5803 235) an.

 

Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins am 2. Juni 2022

Die nächste Vorstandssitzung findet am Donnerstag, 2. Juni, im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“, Grüner Weg 31a statt. Im Mittelpunkt wird die Freiwillige Feuerwehr Großenritte stehen. Dazu erwarten wir Gäste der Feuerwehr, um deren Ausstattung und Erwartungen zu besprechen.
Außerdem werden wir weitere Vorbereitungen für kommende Veranstaltungen organisieren und aktuelle kommunalpolitische Themen beraten. Mitglieder sind als Gäste willkommen.

26.05.2022 in Allgemein

Anmeldung zur Fronleichnamsfahrt 2022 startet

 
Romantische Fachwerkhäuser prägen das Bild der Kleinstadt im Harz.

Wir hatten es schon angekündigt: Die 40. Fronleichnamsfahrt der SPD Großenritte hat das Ziel Quedlinburg im Südharz. Mehr über das Ziel der Tagesfahrt mit einem komfortablen Reisebus erzählen wir in der nächsten Ausgabe. So viel aber sei schon mal verraten: Die malerische und historisch bedeutsame Kleinstadt hat eine Menge Sehenswertes zu bieten!

Die Anmeldung für alle Mitglieder und Freunde der SPD Großenritte ist ab sofort möglich. Bereits auf die ersten Vorankündigungen hin haben sich so viele Mitfahrer angemeldet, dass ein Viertel des Busses bereits belegt ist. Es gilt also, sich rechtzeitig per Telefon bei unserem „Reiseleiter“ Helmut Koch unter der Telefonnummer 05601/8074 (oder 0171 5803 235) anzumelden. 

Der endgültige Preis pro Person steht noch nicht fest, da eine finale Kalkulation erst bei verlässlicher Teilnehmerzahl möglich ist. Er wird aber im Bereich von 38 bis 45 Euro liegen. In dieser Pauschale ist eine professionelle Stadtführung in Quedlinburg und ein hochwertiges gemeinsames Abendessen einbegriffen. 

Die letzten Fahrten waren bereits frühzeitig komplett ausgebucht. Zögern Sie also nicht zu lange mit Ihrer Anmeldung!
 

16.05.2022 in Allgemein

Bericht von der Jahreshauptversammlung 2022

 

Die Ortsvereinsvorsitzenden Dagmar Leise und Robert Szeltner freuten sich über einem gut gefüllten Saal im Dorfgemeinschaftshaus Großenritte. 23 Mitglieder und Freunde der SPD Großenritte hatten es sich nicht nehmen lassen, nach den vorerst überstandenen Corona-Beschränkungen unter Einhaltung der Hygienebestimmungen gemeinsam die politische Entwicklung des letzten Dreivierteljahres Revue passieren zu lassen. Dagmar Leise begrüßte den 1. Stadtrat Daniel Jung, der in Vertretung der Bürgermeisterin die Grußworte übermittelte und an den Ehrungen teilnahm.

Zu Beginn nahm die SPD Großenritte Abschied von ihren Mitgliedern Hans Gück, Roland Lorenz, Maria Weber, Erich Wendel und Hannelore Maul. Die Anwesenden erhoben sich zu einem stillen Gedenken.

In seinen Grußworten nahm Daniel Jung bei der Eröffnung der Baunataler Automobilausstellung am gleichen Vormittag ein klares Aufbruchsignal wahr. Die seit Jahren Haushaltslage, wegbrechende Steuern durch Corona ist noch nicht überwunden. Die Gewerbesteuereinnahmen haben sich etwas erholt. Eine notwendige Konsolidierung des Haushaltes muss allerdings noch angegangen werden. Die Entspannung durch einen erheblich besseren parteipolitischen Umgang miteinander dürfte dabei hilfreich sein.

Unter Beifall der Anwesenden dankt er Silke Engler, die zu ihrer Zeit als Bürgermeisterin in Baunatal Verantwortung und Führung übernommen und dabei viele Weichen erfolgreich gestellt hat.

Ein verbesserter Dialog mit dem Bürger, jederzeit ein offenes Ohr für ihn, sollen Mittelpunkt der neuen Kultur im Rathaus werden. Corona hat dies unmöglich gemacht. Jetzt kann aber umgesteuert werden.

20 neue unbefristete Planstellen in der Kindertagesbereich, Sanierungspläne für alle städtischen Liegenschaften, die Optimierung der Digitalisierung sollen für die kommenden 10 Jahre die Stadtgesellschaft ganzheitlich voranbringen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Siedlungskonzepts werden neue Wohngebäude entstehen. In der nächsten Stadtverordnetenversammlung wird der Bereich um den alten Hochbehälter am Talrain als Bebauungsplan gestartet. Freie Innerortslagen und mögliche Erweiterungen im Großenritter Süden und Nordwesten könnten folgen.

Als zweiten Grußredner begrüßte Robert Szeltner Silke Engler als Erste Kreisbeigeordnete. Sie hat 15 Jahre für Geschicke der Stadt Baunatal eingesetzt und war dabei sehr erfolgreich. Ihre Ergebnisse sind beachtenswert. Daher wird sie gebeten, von ihrer neuen Tätigkeit in der Landkreisspitze zu berichten.

Silke Engler teilte mit, dass sie sich als Aufgabenbereich den Komplex „Bildung und Soziales“ gewünscht und bekommen hat. In ihrer Zeit in Baunatal hat sie bereits gute Erfahrungen gemacht und sich einen guten Namen erworben.

Silke berichtete von der Integration der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine und erläuterte die vorübergehende Schließung der Jugendburg Sensensteil und deren Nutzung als Gemeinschaftsunterkunft. Sie dankte den Freiwilligen Feuerwehren, die schnell aus der Tennishalle eine optimale und menschenwürdige Unterkunft gemacht haben.

Robert Szeltner dankte Daniel Jung und Silke Engler für die Einblicke in die Stadt- und Kreispolitik.

Der aktuelle Vorstand hat die Arbeit im September 2021 mitten aus der Pandemie heraus übernommen. Dennoch kann der Start als überaus erfolgreich betrachtet werden.

Monatliche Vorstandssitzungen beginnen unter dem neuen Vorstand jeweils mit einem Themenschwerpunkt, der mit externen Gästen beraten wird. Die Seniorenarbeit wird im Juli mit einen Seniorennachmittag fortgesetzt.

Auch die Tradition der Fronleichnamsfahrten wird wieder aufgenommen. Das Ziel in diesem Jahr wird Quedlinburg im Südharz werden. Eine Probefahrt durch die Organisatoren hat bereits stattgefunden.

Als ein neues Mittel der Kommunikation mit Mitgliedern und Bürgern wurde ein „Kümmertelefon“ eingerichtet. Die erste Aktion war überaus erfolgreich und hat Handlungsimpulse geliefert. Überhaupt zeigt sich, dass die Probleme der Bürger sich überwiegend in den Themen Straßenverkehr und Zustand Öffentlicher Einrichtungen bündeln. Der Ortsvereinsvorstand hat gerade hier schon einiges angeschoben, was demnächst dann auch als Verbesserungen zurückkommen wird.

In der Aussprache zu den Berichten wurde aber auch nicht mit konstruktiver Kritik gespart. So wurden die gefährlichen Bürgersteige nach dem Verlegen der Glasfaserkabel scharf kritisiert. Die Löcher im Asphalt sind teilweise so tief, dass ein Parteimitglied jede Haftung für Unfälle vor seinem Grundstück ablehnte. Daniel Jung und Robert Szeltner stellten klar, dass die Haftung vollstände bei der Deutschen Glasfaser liegt und erst mit der Abnahme des Endausbaus ende. Derzeit läuft aber bereits der Endausbau. Die Stadt Baunatal hat den Kolonnen Beauftragte der Stadt an die Seite gestellt, die die  korrekte Ausführung schon bei der Arbeit beaufsichtigen. 

Herbe Kritik richtete sich auch an Autofahrer, die die Elgershäuser Straße viel zu schnell durchfahren. Das sei lebensgeföhrlich! Karl-Hermann Herbst kennt das Problem seit vielen Jahren. Mit einer Ampel an der Kreuzung Niedensteiner- und Besser Straße wollte der Ortsverein die direkte Route von Besse nach Elgershausen unattraktiv machen. Leider ohne Erfolg. Immerhin konnte das Verlegen von Leerrohren für eine spätere Installation erreicht werden.

Klagen der einheimischen Tafeln wurden aufgegriffen, die einen erhöhten Zuspruch, aber auch einen dramatischen Rückgang der Lebensmittelspenden registrieren. Die Politik wird aufgefordert, sich ein Beispiel an Frankreich zu nehmen, wo Händler mit Verkaufsfläche ab 400 Quatratmetern unverkaufte Ware nicht mehr wegwerfen dürfen, sondern spenden müssen.

Die Corona bedingten Einschränkngen beim Zugang zum Bürgerbüro wurden teilweise scharf ktitisiert. Stadtrat Jung konnte aber versichern, dass jetzt mit dem Ende der Pandemie umgesteuert wird und man sich dem früher gewohnten Zustand bald wieder annähern will.

25.04.2022 in Allgemein

Ortsvereinsvorstand trifft GSV Eintracht Baunatal

 
Ortvereinsvorstand mit Jochen Fischer (3. v.l.)

"Gemeinsam aktiv!", so lautet das Motto des Großenritter Sportvereins Eintracht Baunatal e.V... Daher ist es auch keine Überraschung, dass sich unter seinem Dach so viele unterschiedliche sportliche, aber auch kulturelle Aktivitäten bündeln. Beim GSV wird „EINTRACHT“ großgeschrieben. Tief verwurzelt in Großenritte ist der GSV Eintracht Baunatal mit über 3.200 Mitgliedern einer der 10 größten Vereine Nordhessens.

Begonnen hat die Vereinsgeschichte 1889 mit der Gründung des ersten Turnvereins in Großenritte. Im Laufe der 1920er Jahre kamen Radsport, Fußball und Handball hinzu, die 1945 den TSV Eintracht Großenritte gründeten.

Heute bilden 15 Abteilungen den GSV Eintracht Baunatal, der in der „Sportstadt“ Baunatal auf eine reichhaltige Infrastruktur zurückgreifen kann. Vom Gesangverein "Chor Mehrklang", der Theater AG, dem Musikzug, über Tanzen, Tischtennis, Schwimmen, Kraft- und Gesundheitssport, bis zu Leichtathletik, Radsport, Handball und Fußball reicht die vielfältige Palette, die vom GSV angeboten und aktiv betrieben werden. Daher hat der Ortsverein den Vorstand des Hauptvereins des GSV eingeladen, um sich über Gemeinsamkeiten und Schnittpunkte zur aktuellen lokalen Sportpolitik zu auszutauschen.

Jochen Fischer dankte im Namen des GSV für die Einladung und beantwortete Fragen zur Situation der Kulturhalle aus Vereinssicht und zur Ausstattung mit Sporthallen, sowie die notwenige städtische Unterstützung. Herr Fischer sieht, wenn die EKS-Sporthalle wieder zur Verfügung steht, eine ausreichende Bereitstellung von Hallen und Freiflächen für die Sportausübung. Sollte jedoch die Kulturhalle wegbrechen, wird dies für viele Abteilungen und Sporttreibende ein großes Problem werden.

Eine im Sportentwicklungsplan gewünschte Öffnung und gemeinsame Nutzung zwischen Sporttreibenden und Öffentlichkeit wird im Prinzip auch vom GSV unterstützt. Man sieht hier aber auch kaum lösbare Herausforderungen. Die Hallen sind schon jetzt abends voll ausgelastet. Wer würde eine Koordination vornehmen und die notwendige Aufsicht führen. Die Trainer des GSV wären dazu nicht in der Lage. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach einem Versicherungsschutz.

Auch die SPD Großenritte ist der Ansicht, dass sich auch die mit enormem finanziellem Aufwand hergerichteten Kunstrasen- und Rasenplätze nicht für eine unbeaufsichtigte Nutzung durch Jedermann eignen.

Intensiv wird über die Notwendigkeit des Erhalts von Möglichkeiten zum Schwimmenlernen und zur Ausübung des Schwimmsports gesprochen. Seitens des Ortsvereinsvorstandes wird die Systematik der Befragung mit einer direkten Frage nach dem Erhalt des Sportbades kritisiert. Auf diese Frage konnte man nur mit „ja“ antworten. Man hätte aus unserer Sicht diese Frage durch eine Begleitfrage „… auch wenn dies zu Lasten Ihrer Sportausübung gehen sollte…“ ergänzen müssen. Allgemein misst man der Tatsache Bedeutung zu, dass trotzdem jeder Fünfte mit „nein“ geantwortet hat.

Im Falle des Wegfalls eines exklusiven Sportbades ist man sich dahingehend einig, dass eine Trennung von Sporttreibenden und Öffentlichkeit nicht zwingend notwendig ist, sondern die Zielsetzung das Erlernen des Schwimmens und Schwimmbetätigung für jeden Interessierten im Vordergrund stehen.

Jochen FischerDer Ortsverein bietet dem GSV einen regelmäßigen Austausch an, der von Herrn Fischer im Namen des Hauptvereins gern angenommen wird.

11.04.2022 in Allgemein

Ortsvereinsvorsitzende treffen sich mit Florian Schneider (MdL)

 
Florian Schneider (mdL) mit Dagmar Leise und Robert Szeltner

Dagmar Leise und Robert Szeltner trafen sich am 7. April zu einem ersten Austausch über aktuelle politische Themen mit dem neuen Mitglied des Hessischen Landtags Florian Schneider. Florian Schneider hat am 1. Februar dieses Jahres die Nachfolge von Manuela Strube angetreten, nachdem sie an die Spitze der Baunataler Verwaltung gewechselt ist.

Schneider, der in Baunatal groß geworden und in Großenritte zur Schule gegangen ist, lebt seit einigen Jahren in Schauenburg. Er beeindruckt durch seine Sachkenntnis von Großenritte und den kommunalpolitischen Themen, die den Ortsverein beschäftigten und beschäftigen. Als Mitglied der Gemeindevertretung in Schauenburg und dortiger Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses kennt er die aktuellen Herausforderungen nur zu gut.

Gemeinsam suchte man nach Lösungen für die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum, Ausbau bzw. Optimierung des Öffentlichen Personennahverkehrs auf Schiene und Straße, die Auswirkungen des Neubaugebiets in Elgershausen und deren Anbindung an die Überlandstraßen über die Landstraße von Kassel nach Breitenbach, den Lärmschutz an der A44 und A49, die Digitalisierung der Kommunalverwaltung, sowie Erhalt und Ausbau der Pflegeeinrichtungen.

Florian Schneider kann als Mitglied der Ausschüsse „Digitales und Datenschutz“ und „Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ wertvolle Hilfestellung leisten.

Die Ortsvereinsvorsitzenden verabredeten mit Florian Schneider einen regelmäßigen Austausch und engen Kontakt.